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Gesundheit

PFC-Ergebnisse im September

Die Auswertung der Studie um die belasteten Ackerflächen in Mittelbaden und ihre Folgen läuft.

20.07.2018

Von NADINE VOGT

Stuttgart. Die Bluttests sind gemacht, die Ergebnisse sollen Ende September vorliegen: Nachdem per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) seit 2015 auf Ackerflächen in Mittelbaden nachgewiesen wurden, sind die stichprobenartigen Blutuntersuchungen der Anwohner abgeschlossen. 348 Bürger haben an der freiwilligen Studie teilgenommen, teilte Karlin Stark, Leiterin des Landesgesundheitsamtes, bei einer Pressekonferenz mit.

„Die Teilnehmer werden in diesen Tagen informiert“, sagte Referatsleiter Günter Pfaff. Über die Ergebnisse der Blutuntersuchungen könne er deshalb noch keine Aussage treffen.

Nachdem immer wieder PFC auf Ackerflächen und im Blut einzelner Bürger in den Kreisen Rastatt, Baden-Baden und Mannheim nachgewiesen wurde, hatte das Gesundheitsministerium vergangenes Jahr eine Studie in Auftrag gegeben. Diese soll klären, ob und wie das PFC bei den Studien-Teilnehmern ins Blut gelangt ist.

Chemikalie als Krebsauslöser?

PFC steht im Verdacht, krebserregend zu sein und kann unter anderem über die Nahrung oder das Trinkwasser ins Blut gelangen.

Das Landesgesundheitsamt warnt außerdem weiterhin vor dem Baden in fließenden Gewässern. Während die Wasserqualität in nahezu allen Badeseen in Baden-Württemberg sehr gut bis gut ist, sei das Baden in Flüssen bedenklich. Abwasser von Kläranlagen oder Abschwemmungen nach Starkregen tragen zur Verunreinigung bei. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ist die Folge. Trends wie Triathlon-Veranstaltungen, beispielsweise im Neckar, sieht Karlin Stark kritisch: „Die Keime sind trotzdem vorhanden. Wir raten generell davon ab.“

Nadine Vogt

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Erstellt:
20. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2018, 06:00 Uhr

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