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Übernahmepläne

Osram für AMS-Angebot

Vorstand und Aufsichtsrat von Osram empfehlen den Aktionären nun doch, ein Übernahmeangebot des österreichischen Sensorherstellers AMS anzunehmen.

17.09.2019

Das Management hat aber eine Reihe gravierender Bedenken und offene Fragen. Doch da der Sensorhersteller den Osram-Aktionären gut 300 Mio. EUR mehr bietet als die eigentlich vom Vorstand bevorzugten US-Finanzinvestoren, sprechen sich Management und Aufseher des Unternehmens für AMS aus. AMS bietet 38,50 EUR je Aktie. Das wären etwa 3,7 Mrd. EUR, während die US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle nur knapp 3,4 Mrd. EUR offerieren.

AMS will durch die Übernahme einen europäischen Weltmarktführer in der Beleuchtungselektronik aufbauen. Als Beispiele nannte AMS-Vorstandschef Alexander Everke die Entwicklung neuer optoelektronischer Produkte für Mobiltelefone, Autoindustrie und Medizintechnik.

Im Zuge der Übernahme will AMS „mehrere hundert Stellen“ in Deutschland abbauen, aber auch einige hundert Ingenieure einstellen, sagte Everke. IG Metall und der Osram-Betriebsrat sind gegen die Übernahme. dpa

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Erstellt:
17. September 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
17. September 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. September 2019, 06:00 Uhr

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