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Kriminalität

„Osmanen Germania“ verboten

Razzien bei der Rockergruppe auch im Südwesten.

11.07.2018

Von DPA

Stuttgart. Gut drei Jahre nach ihrer Gründung hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die rockerähnliche Gruppe mit dem Namen „Osmanen Germania BC“ verboten. „Von dem Verein geht eine schwerwiegende Gefährdung für individuelle Rechtsgüter und die Allgemeinheit aus“, erklärte das Ministerium in Berlin. Zweck und Tätigkeit der „Osmanen Germania“ liefen den Strafgesetzen zuwider, hieß es.

Gut 90 Einsatzkräfte stellten die Verbotsverfügung des Ministers allein im Südwesten zu, teilte das baden-württembergische Innenministerium mit. Acht Objekte in den Regierungsbezirken Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe wurden durchsucht. Auch in Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen durchsuchten Beamte mutmaßliche Räume der „Osmanen“.

Das Verbot stützt sich auf das Vereinsgesetz. Zweck und Tätigkeit der „Osmanen Germania“ liefen den Strafgesetzen zuwider, erklärte das Ministerium. Betroffen von dem Verbot sind auch alle Teilorganisationen. Aktuell sind demnach im Bundesgebiet 16 Ortsgruppen, sogenannte Chapter, aktiv.

Seehofer erklärte, Bund und Länder bekämpften alle Erscheinungsformen organisierter Kriminalität, auch rockerähnliche Gruppierungen. Mitglieder des nun verbotenen Vereins verübten schwere Straftaten. Das Verbot stützt sich laut Innenministerium auch auf Erkenntnisse, die bei Ermittlungen Mitte März gewonnen wurden. dpa

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Erstellt:
11. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2018, 06:00 Uhr

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