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Auszeichnung für die visuellen Effekte im Science-Fiction-Film „Blade Runner 2049“: Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall (Zweiter von rechts) hat den Oscar für die besten visuellen Effekte gewonnen. Der 52-Jährige wurde in der Nacht zu Montag in Hollywood gemeinsam mit Richard R. Hoover, Paul Lambert und John Nelson (v.l.n.r.) ausgezeichnet. „Das fühlt sich großartig an, fantastisch!“, jubelte Nefzer hinter der Oscarbühne. ?Foto: afp




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06.03.2018

Von DPA

Schwäbisch Hall. Der 52-Jährige gewann den Oscar mit drei amerikanischen Kollegen für die Arbeit am Science-Fiction-Film „Blade Runner 2049“. Er kommt aus Schwäbisch Hall, arbeitet aber auch in der Filmschmiede Potsdam-Babelsberg. Er ist einer von drei Geschäftsführern der Firma „Nefzer Special Effects“. Mit Arbeiten für „Inglourious Basterds“, „Die Tribute von Panem“ und „Red Sparrow“ machte sich die Firma in der Branche einen Namen.

Erst um halb drei Uhr war Nefzer in Los Angeles ins Bett gekommen, wie er gestern der SÜDWEST PRESSE am Telefon erzählte: „Es schläft sich auch nicht anders, wenn der Oscar daneben steht.“ Die Trophäe soll einen Platz daheim in Schwäbisch Hall auf dem Kachelofen finden – zunächst aber gilt: „Jeder in der Firma darf den Oscar mal in die Hand nehmen oder eine Nacht mit ihm schlafen.“ Auch im Studio Babelsberg war man gestern restlos begeistert: „Nefzer hat an unzähligen Produktionen mitgewirkt und das Know-how aus Babelsberg in die Welt getragen“, sagte Vorstandschef Christoph Fisser. „Toll, dass wir auch bei unserer aktuellen Produktion auf die Erfahrung und Kompetenz von Gerd und seinem erstklassigen Team zählen können.“ Bereits heute wird Nefzer zu den Dreharbeiten für den Action-Thriller „The Girl in the Spiders Web“ im Studio Babelsberg zurück erwartet. dpa/tob

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Erstellt:
6. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
6. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. März 2018, 06:00 Uhr

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