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Oriol Junqueras - Zugpferd der Separatisten
Oriol Junqueras. Foto: afp
Katalonien

Oriol Junqueras - Zugpferd der Separatisten

Oriol Junqueras, der Vizepräsident der katalanischen Regionalregierung, ist ein Meister in der Disziplin, Fragen zu beantworten, die ihm niemand stellte. Also erzählt er von seiner Kindheit und von seinen Jahren im italienischen Lyzeum in Barcelona, dessen Lehrer ihn in „das Engagement für die Demokratie und die Tradition des antifaschistischen Kampfes“ einführten. „Diese Erfahrungen haben mich geprägt.“

22.09.2017
  • Martin Dahms

Barcelona. Ob er also in absehbarer Zukunft der Präsident eines unabhängigen Kataloniens sein wird oder Häftling in einem spanischen Gefängnis, „ist irrelevant“. Was zähle, sei „der Wille der Bürger Kataloniens abzustimmen“. „Im Vergleich dazu ist meine persönliche Zukunft unerheblich.“

Dieser Mann mit dem Aussehen eines zahmen Bären, 48 Jahre alt und Doktor der Theoriegeschichte der Wirtschaft, ist eine der zentralen Figuren des katalanischen Separatismus, wahrscheinlich ihre Hauptfigur – mehr als Carles Puigdemont, seit knapp zwei Jahren eher zufälliger Ministerpräsident Kataloniens und ohne Ambitionen auf eine politische Zukunft. Junqueras hat sehr wohl Ambitionen, und er ist populär. Wenn heute ein neues katalanisches Parlament gewählt würde, wäre die Republikanische Linke Kataloniens (ERC), deren Präsident Junqueras seit sechs Jahren ist, stärkste Kraft. Die ERC ist immer für die Unabhängigkeit Kataloniens eingetreten, deswegen war sie lange unbedeutend. Doch Junqueras hat es geschafft, die mögliche Abspaltung von Spanien zum zentralen Thema der katalanischen Politik zu machen.

„Die Rechtmäßigkeit dessen, was ich tue, leitet sich von dem ab, was uns die Bürger aufgetragen haben.“ Worte aus dem Lexikon des Populisten. Dass es rechtsstaatliche und demokratische Gründe gegen ein Referendum gibt, blendet Junqueras aus.

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22.09.2017, 06:00 Uhr
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