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Stuttgart

Opposition hält Digitalisierungsstrategie für unzureichend

Die Opposition hat die grün-schwarze Digitalisierungsstrategie als unzureichend und unkonkret kritisiert.

27.09.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. AfD-Landtagsfraktionschef Jörg Meuthen sagte am Mittwoch im Landtag, bis heute habe es die Landesregierung nicht geschafft, die vielen Funklöcher im Südwesten zu beseitigen. SPD-Fraktionschef Andreas Stoch kritisierte, der Landesregierung fehle bei der Digitalisierung ein roter Faden. FDP-Digitalisierungsexperte Timm Kern sagte, die Strategie komme zu spät und sei nicht zu Ende gedacht. In vielen Orten gebe es nach wie vor kein schnelles Internet.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) räumte ein, ohne schnelles Internet gebe es keine Digitalisierung - im Land seien noch zu viele weiße Flecken. Die Regierung arbeite aber daran, sie zu beseitigen. Strobl hatte vor der Sommerpause in einer Regierungserklärung im Parlament beschrieben, wie und wo das Land die Digitalisierung fördern will. Bis 2021 investiert die Landesregierung rund eine Milliarde Euro. Unter Digitalisierung wird die elektronische Speicherung und Verarbeitung von Daten verstanden.

Möglich ist damit in der Industrie etwa die Verzahnung der Produktion mit Informations- und Kommunikationstechnologie. Praktische Beispiele für die Bürger sind selbstfahrende Autos, Telesprechstunden beim Arzt und virtuelle Behördengänge.

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27.09.2017, 06:55 Uhr | geändert: 27.09.2017, 11:23 Uhr
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