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Ludwigsburger Schlossfestspiele

Oper und ein Konzert aus Hotelfenstern

Der neue Intendant in Ludwigsburg, Jochen Sandig, stellt zwölf kontrastreiche Veranstaltungen vor.

16.11.2019

Von Gabriele Szczegulski

Der neue „Schlossherr“: Jochen Sandig. Foto: Martin Kalb

Ludwigsburg. Jochen Sandig, seit 1. Oktober neuer Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele, Internationale Festspiele Baden-Württemberg, stellte am Freitag die ersten zwölf Programmpunkte der Saison 2020 vor. Insgesamt wird es 36 Veranstaltungen in 70 Vorführungen geben. Die Saison geht vom 7. Mai bis 28. Juni, und dies ist eine der Neuerungen des neuen Intendanten: Die Saison dauert acht Wochen, das Programm ist komprimiert auf die Tage Donnerstag bis Sonntag und es gibt viele Veranstaltungen, die bis zu dreimal aufgeführt werden.

Frohe Botschaft

Eine frohe Botschaft erhielt Sandig am Donnerstag: Der Haushaltsausschuss des Bundestages gewährt den Ludwigsburger Schlossfestspielen eine einmalige Förderung in Höhe von drei Millionen Euro. Der gesamte Haushalt einer Saison der Festspiele beläuft sich auf 3,8 Millionen Euro.

Größte Herausforderung der neuen Intendanz ist, dass sich die Schlossfestspiele den 17 Nachhaltigkeitszielen der Globalen Agenda 2030 der Vereinten Nationen verpflichtet fühlen. Jochen Sandig sprach deshalb von einer bunten Vielfalt und Diversität. Eröffnet werden die Festspiele mit der Operntanzchoreografie „Dido und Aeneas“ von Sasha Waltz. Der gebürtige Esslinger hat vor, jede Saison zukünftig mit einer Oper zu eröffnen. Das beliebte Klassik-Open-Air mit Feuerwerk wird auf den 20. Juni vorverlegt. Das Orchester der Schlossfestspiele, zu dem sich Sandig eindeutig bekannte, wird dirigiert von Alondra de la Parra. Neue Veranstaltungsformen wie das Hotelfensterkonzert „Pixel Sin Fonie“, bei dem die Musiker aus Hotelfenstern Beethovens „Pastorale“ spielen werden, oder ein Konzert der Punkband Einstürzende Neubauten stehen neben klassischen sinfonischen oder Kammerkonzerten. Der Tanz wird, sagte Jochen Sandig, einen größeren Stellenwert bekommen, beispielsweise mit dem Tanztheater Wuppertal und Pina Bauschs Choreografie „Vollmond“.

Info www.schlossfestspiele.de

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Erstellt:
16. November 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. November 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. November 2019, 06:00 Uhr

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