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Opel: Magna mit Rückenwind von Merkel

Der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna hat im Rennen um eine Übernahme von Opel wieder Rückenwind aus Berlin bekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel bescheinigte dem Magna-Konzept gestern "ausgezeichnete Ansatzpunkte ". Sie betonte bei einem Treffen mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew aber auch: "Hier gibt es noch etliche Fragen zu klären.

17.07.2009

Die Russen bemühen sich über die staatlich kontrollierte Sberbank im Konsortium mit Magna um die deutsche Spitzentechnologie. Die Entscheidung, wer bei Opel einsteigen kann, soll in der kommenden Woche beim US-Mutterkonzern General Motors (GM) fallen.

Das vom belgischen Finanzinvestor RHJ am Vortag vorgelegte Übernahme-Konzept stößt indessen auf Widerstand in den Ländern. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck nannte es eine "Zumutung ". RHJI will im Falle einer Übernahme in Deutschland 3900 Stellen streichen. Europaweit sollen es 9900 sein. In dem Konzept der Belgier spielt GM eine gewichtige Rolle. Der Plan sieht besonders große Einschnitte für das Werk in Bochum vor. Dort sollen 2200 von derzeit 4600 Stellen wegfallen. Auch der Opel-Betriebsrat lehnt einen Einstieg von RHJ ab. RHJ wolle Opel so schnell wie möglich wieder an GM verkaufen. dpa

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17.07.2009, 12:00 Uhr
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