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Stuttgart

Online-Dating: «Wir verlieben uns in Phantasiegestalt«

Beim Online-Dating kann man sich laut dem Stuttgarter Philosophen Philipp Hübl leichter in Nachrichten verlieben als in das echte Date.

13.02.2018

Von dpa/lsw

Eine Frau tippt auf einem Smartphone eine Nachricht. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Wir verlieben uns nicht in den Schreiber, sondern in eine Phantasiegestalt, die wir zu den Worten erfinden», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Deshalb ist die Enttäuschung oft groß, wenn man das Online-Date zum ersten Mal analog trifft und er oder sie dem Ideal nicht entspricht.» Dazu kommt, dass beim Ausfüllen des Online-Profils oder in Nachrichten gerne etwas geflunkert wird, wie Umfragen zeigen. «Wir wollen immer vor uns selbst und anderen in einem guten Licht erscheinen.»

Hübl ist Juniorprofessor für Theoretische Philosophie an der Universität Stuttgart.

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Erstellt:
13. Februar 2018, 07:25 Uhr
Aktualisiert:
13. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2018, 06:00 Uhr

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