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Ohrstöpsel für fremde Sprachen
Pixel Buds wandelt Konversationen in 40 Sprachen um. Foto: afp
Google

Ohrstöpsel für fremde Sprachen

Das Unternehmen will mit digitalen Assistenten stärker in den Alltag der Nutzer vordringen.

06.10.2017
  • AFP/DPA

San Francisco. Ohrstöpsel, die Unterhaltungen in Echtzeit übersetzen: Damit hat der US-Internetkonzern Google bei der Präsentation seiner Pixel-Smartphones für Furore gesorgt – und Vergleiche mit dem legendären Universalübersetzer „Babelfisch“ aus dem Science-Fiction-Klassiker „Per Anhalter durch die Galaxis“ geweckt. Googles so genannte Pixel Buds sollen in Verbindung mit den neuen Smartphones und dem Sprachassistenten Assistant in der Lage sein, Konversationen ohne Verzögerung in eine von 40 Sprachen umzuwandeln.

Bei der Präsentation seiner Ohrstöpsel zeigte Google eine Unterhaltung, bei der ein Teilnehmer auf Schwedisch und der andere auf Englisch sprach. „Das war eine der besten Technologie-Demonstrationen, die ich seit langem gesehen habe“, sagte Branchenexperte Avi Greengart vom Marktforscher Current Analysis. „Wenn es so in der Realität funktioniert, ist das wie: ,Wow, wir leben in der Zukunft‘.“

Die Pixel Buds, die sich mit den Pixel-Smartphones der zweiten Generation synchronisieren lassen, sollen in den USA im November für 159 Dollar (rund 135 EUR) in den Handel kommen. Steuern lassen sie sich über Gesten oder Sprachbefehle. Auch weitere Funktionen des Smartphones, wie Musikprogramme oder das Versenden von Textnachrichten, sollen sich damit bedienen lassen. Die Ohrhörer sind Teil von Googles Strategie, mit digitalen Assistenzsystemen stärker in den Alltag der Nutzer vorzudringen.

Seine Ambitionen im Smartphone-Geschäft untermauert Google mit neuen Modellen, die es mit teuren Konkurrenzgeräten von Apple und Samsung aufnehmen sollen. Ein Jahr nach seinen ersten „Pixel“-Smartphones stellte der Internet-Konzern ein „Pixel 2“ in ähnlicher Größe sowie eine XL-Version mit 6-Zoll-Bildschirm vor. Bei ihr füllt das Display fast die gesamte Frontseite des Geräts bis auf Streifen für Lautsprecher am oberen und unteren Ende aus.

Bei der Kamera bekommen die „Pixels“ nun auch die zuvor von Apple eingeführte „Porträt“-Funktion, bei der der Hintergrund per Software verschwommen dargestellt wird. Ähnlich wie bei Apple gibt es auf den Telefonen nun auch „lebendige“ Fotos, die einige Sekunden Bewegung einfangen. Google verspricht dabei, dass Software automatisch erkennt, ob sich ein solches Bild lohnt.

Ein innovatives Gerät ist die Kamera Google Clips, die selbst entscheidet, wann sie sieben Sekunden-Videos aufnimmt, aus denen der Nutzer dann auch Fotos aussuchen können. afp/dpa

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06.10.2017, 06:00 Uhr
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