Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar SPD

Ohne Sinn und Verstand

Wenn es der SPD schlecht geht, bricht bei ihr gern das Robin-Hood- Syndrom aus: Sie will den Reichen Geld wegnehmen und es den Armen geben.

24.08.2019

Von DIETER KELLER

Berlin. Das klingt unglaublich gerecht. Als Neuestes will sie die Vermögensteuer wieder einführen, damit die Kommunen mehr Geld für Investitionen haben. Zwei Jahre haben die Sozialdemokraten für die Idee gebraucht. Leider reichte das offenbar nicht, um jemanden zu fragen, der sich bei dem Thema auskennt.

Um wieder eine Steuer auf Vermögen einzuführen, wäre als erstes ein verfassungsfestes Verfahren nötig, um deren Wert zu ermitteln. Das gibt es nicht. Zudem zeigt ein Blick ins Grundgesetz, dass die Einnahmen den Ländern zustehen und nicht den Gemeinden. Eher gewinnt die SPD bei der nächsten Bundestagswahl die absolute Mehrheit, als dass sie schafft, das Grundgesetz zu ändern. Zudem würden Baden-Baden und andere Kommunen mit vielen Millionären Party feiern, während arme Städte arm bleiben.

Wer meint, „die Reichen“ mehr schröpfen zu sollen, muss den Spitzensteuersatz der Einkommensteuer erhöhen. Das ist einfach – wenn man die nötige Mehrheit hat.

Zum Artikel

Erstellt:
24. August 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
24. August 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. August 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Aus diesem Ressort
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+