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Mössingen

Ohne Rücksicht

Mössingens Oberbürgermeister Michael Bulander stellte sich am Sonntag zur Wiederwahl („Übrigens“ und Bericht am 2. Juli sowie ein Leserbrief von Thomas Weiß vom 30. Juni).

05.07.2018

Von Reinhard Luz, Mössingen

Es ist schon erstaunlich, aber Herr Bulander hat mit etwa 20 Prozent der gesamten Mössinger Stimmen die OB-Wahl gewonnen. Ob Herr Bulander damit auch die Mehrheit der Mössinger Bürger vertritt, zeigt das Ergebnis. Im Gegensatz zum Artikel vertrete ich nicht die Ansicht, dass die geringe Wahlbeteiligung nur auf das schöne Wetter und die Wahlmüdigkeit der Bürger zurückzuführen ist. Auch glaube ich nicht, „dass Leute die Arbeit eines Bürgermeisters nicht mehr wertschätzten“, wie Landrat Joachim Walter erklärte. Ich
stimme ihm aber zu, dass Herr Bulander ein harter Verhandlungspartner ist, wie ich am eigene Leibe erfahren durfte. Kompromisse wurden nicht einmal im Ansatz angeboten.

Am Leserbrief vom Samstag konnte man erkennen, dass sich zwar „viel getan“ hat, aber nicht alle mit den Lösungen einverstanden waren oder die Lösungen ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt wurden, und zwar ohne Notlage oder Zwang. Das was damals in der Bürgerbeteiligung an Planung gezeigt wurde, ist nicht mehr das, was jetzt umgesetzt wird. Ein bisschen Entgegenkommen hätte vieles verändert.

Wenn dann noch im Artikel resümiert wurde, dass die Kreisbau in Mössingen so stark in Anspruch genommen wurde, sollte man auch wissen, dass neben dem Landrat auch Herr Bulander im Aufsichtsrat sitzt. Die alteingesessenen Bürger stehen da eher hinten an oder vielleicht auch im Weg.

Vielleicht spiegelt die geringe Wahlbeteiligung auch den Umstand wider, dass sich nicht alle Bürger vertreten fühlen.

Der Bürger von der Berggasse

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Erstellt:
5. Juli 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Juli 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Juli 2018, 01:00 Uhr

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