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Spannungen

Österreich und Frankreich erwägen Olympia-Absage

Die Zweifel am Austragungsort Pyeongchang dicht an der Grenze zu Nordkorea wachsen. Ski-Rennläufer Felix Neureuther kritisiert die deutschen Verbände.

23.09.2017
  • SID

Paris/Berlin. Die olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind durch den Konflikt zwischen den USA und Nordkorea in Gefahr: Nach Frankreich schließt auch Wintersport-Schwergewicht Österreich einen Verzicht nicht mehr aus. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hält an der Teilnahme an den Spielen im Februar 2018 fest, während bei Athleten wie dem Ski-Rennläufer Felix Neureuther und der Biathletin Laura Dahlmeier die Skepsis wächst.

Karl Stoss, Präsident des österreichischen Olympia-Komitees ÖOC, erklärte in Innsbruck, dass man die Lage genau beobachte. „Sollte sich die Situation aber verschärfen und die Sicherheit der Sportler nicht mehr gewährleistet sein, werden wir nicht nach Südkorea fahren“, sagte Stoss.

Zuvor hatte Frankreichs Sportministerin Laura Flessel bereits einen Verzicht in Betracht gezogen. „Wir werden unser französisches Team niemals in Unsicherheit bringen“, sagte sie. „Wenn sich die Situation verschlimmert und keine definitive Sicherheit gewährleistet wird, wird die französische Olympiamannschaft zu Hause bleiben.“

Die Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel hatte sich in den letzten Tagen weiter zugespitzt. Nordkorea und die USA bedrohen sich gegenseitig mit Militärschlägen. Bundesinnenministerium und DOSB sehen dagegen noch keinen Grund, die Spiele im nur 80 Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernten Pyeongchang in Frage zu stellen.

Deutsche Athleten meldeten jedoch Bedenken an. Ski-Rennläufer Neureuther erwägt sogar einen Verzicht. „Ich werde jetzt Vater, und dann soll ich da rüber fahren mit einem ruhigen Gewissen?“, sagte Neureuther beim Medientag des Deutschen Skiverbandes (DSV). Neureuther zeigte sich verärgert darüber, dass das Internationale Olympische Komitee und der DOSB sich nicht klarer zur Sache äußern. „Wenn die nicht klar Stellung beziehen, weiß ich nicht, ob ich das für mich verantworten kann, da am Start zu stehen und einen auf Friede, Freude, Eierkuchen zu machen.“ Auch Dahlmeier kritisierte den Verband: „Ich finde, das ist schon ein Thema, das man nicht totschweigen kann“, sagte die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin. sid

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23.09.2017, 06:00 Uhr
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