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Moskau

Ölförderung in Russland wird nicht erhöht

Russlands Ölproduzenten stimmen zu, ihre Förderung vorerst nicht weiter zu erhöhen. So soll der drastische Preisverfall gestoppt werden.

02.03.2016
  • DPA

Moskau. Um einen weiteren Ölpreisverfall zu verhindern, wollen die russischen Rohstoffkonzerne ihre Fördermengen vorerst nicht erhöhen. Diesem Plan hätten die Chefs der wichtigsten Erdölunternehmen des Landes bei einem Treffen zugestimmt, sagte Präsident Wladimir Putin gestern.

Zudem habe sich die Rohstoffmacht mit mehr als 15 Staaten geeinigt, die Ölproduktion auf dem Niveau vom Januar einzufrieren, sagte Energieminister Alexander Nowak der Agentur Interfax zufolge.

Russland ist einer der größten Produzenten der Welt, gehört aber nicht der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) an. Seit Mitte 2014 waren die Ölpreise um bis zu 70 Prozent eingebrochen. In Russland hat dies einen Absturz des Rubelkurses zum Dollar ausgelöst und die schwere Wirtschaftskrise noch verschlimmert.

Vor zwei Wochen hatte Russland mit den Opec-Staaten Saudi-Arabien, Katar und Venezuela einen gemeinsamen Plan angekündigt, die Ölförderung auf dem Stand vom Januar einzufrieren, um den Preisverfall zu stoppen. Mit den übrigen Mitgliedern des Kartells sollte der Schritt noch abgesprochen werden.

Der Iran etwa hatte sich zuletzt gegen den Vorschlag gestellt. Der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin wird heute zu Gesprächen in Teheran erwartet. Der Iran möchte nach dem Ende der Wirtschaftssanktionen wieder mehr Öl in alle Welt exportieren.

Saudi-Arabien - das produktionsstärkste Opec-Land - wehrt sich seit langem vehement gegen Förderbeschränkungen, um seine dominante Marktstellung zu verteidigen.

Ein Einfrieren oder gar eine Kürzung der Förderung ist auch in Russland umstritten. Die Wirtschaftszeitung "RBK" berichtete unter Berufung auf Quellen in den Konzernen Lukoil, Gazprom-Neft und Baschneft, dass die Unternehmen um ihre Marktanteile fürchten. "Wir verstehen nicht, warum wir das machen sollen und wie wir die Umsetzung dieser Vereinbarungen bei den anderen Marktakteuren kontrollieren können", klagte ein Vertreter von Lukoil.

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02.03.2016, 08:30 Uhr
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