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OB hat den Gemeinderat hinter sich
Hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof, wo heute noch Gleise liegen, soll das Rostensteinquartier entstehen. Foto: Ferdinando Iannone
Rosenstein

OB hat den Gemeinderat hinter sich

Ausschuss für Umwelt und Technik segnet Kuhns Pläne für neuen Stadtteil hinter dem Hauptbahnhof ab.

16.11.2017
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. Bei seinen Plänen für das Rosensteinquartier hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) den Gemeinderat hinter sich. Das wurde im Ausschuss für Umwelt und Technik klar, wo Kuhns 15-seitiges Rosensteinpapier auf positive Resonanz stieß. An diesem Donnerstag soll der Gemeinderat das weitere Vorgehen für Stuttgarts neuen Stadtteil hinter dem Hauptbahnhof final absegnen. Mit der Zustimmung ist zu rechnen, im Ausschuss wurde die Vorlage bei nur zwei Gegenstimmen durchgewunken.

Die Stadtverwaltung wird damit beauftragt, sogenannte Meilensteine vorzubereiten. Gemeint sind ein städtebaulicher Ideenwettbewerb, ein Architektenwettbewerb sowie ein Bebauungsplanverfahren bis Ende 2021. Kuhn möchte auf der 85 Hektar großen Fläche zudem ein Kulturquartier mit drei Einrichtungen schaffen – einem Konzerthaus, einem Kongresszentrum und dem Neubau des Lindenmuseums.

Kaum Kritik an Vorstoß

Im Gemeinderat gibt es kaum Kritik am Vorstoß des OB, die Bürgerinitiative „Aufbruch Stuttgart“ um Wieland Backes indes moniert, die Bürger seien bei der Entscheidung nicht richtig eingebunden worden, dabei wolle man es beim Rosenstein doch besser als beim eskalierten Bahnprojekt S 21 machen. Der Verein, der sich für eine Umgestaltung der Kulturmeile entlang der B 14 einsetzt, zeigt sich zudem irritiert, dass Kuhn nun neben dem Projekt Kulturmeile ein Kulturquartier an anderer Stelle in der Stadt anpacken wolle. Man fordere einen Masterplan für alle Kultureinrichtungen in der Stadt, so Backes.

Dass Kuhn mit der Quartieridee keineswegs durchmarschiere, wie von Backes behauptet, sondern der Rat die Entscheidungsinstanz sei, darauf pochten die Gemeinderäte in der Ausschusssitzung schon im eigenen Interesse. Das Papier sei durch Wünsche und Ideen aus dem Gremium geprägt, es diene als gute Grundlage für die weiteren Beratungen, hieß es. Auch der OB selbst betonte, dass sein Vorschlag des Kulturquartiers nur einer von vielen möglichen sei. Grundsätzlich wolle er nicht nur über Kulturquartier und -meile, sondern sogar über ein Kulturband nachdenken, dass die wichtigen kulturelle Einrichtungen miteinander in Beziehung setzt.

Backes Kritik blieb dennoch nicht ungehört. Die Räte forderten eine umfassende Bürgerbeteiligung, die von der Stadtverwaltung auch zugesichert wurde. SPD und SÖS-Linke-Plus ließen zudem Verständnis für den Hinweis in Richtung Kulturmeile und Kulturquartier erkennen. „Das ist alles noch nicht sehr planvoll“, monierte SPD-Chef Martin Körner. Dominique Leibbrand

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16.11.2017, 06:00 Uhr
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