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Tübingen

OB Palmer: Tübingen ist längst bereit für Gratis-ÖPNV

Tübingen will gerne auch zu den Modellstädten gehören, bei denen ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr getestet werden soll.

14.02.2018

Von dpa

Boris Palmer. Bild: Metz

Tübingen. Seine Stadt sei «politisch und sachlich bestens vorbereitet», Modellkommune zu werden, schrieb Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) am Mittwoch in einem Brief an die Bundesregierung. Tübingen mit rund 90 000 Einwohnern habe außerdem etwas anzubieten, das in keiner anderen Stadt vorliege: ein fertiges Konzept für kostenlosen Nahverkehr.

Demnach müssten rund 9 Millionen Euro Fahrgeldeinnahmen im Jahr ersetzt werden, damit die Tübinger gratis Bus und Bahn fahren können. Fällt die Barriere «Fahrpreis», rechnet die Kommune mit einem Drittel mehr Fahrgäste. Schon heute nutzen die Kunden den Tübinger ÖPNV nach Palmers Angaben für rund 20 Millionen Fahrten im Jahr. Würde diese Zahl wie angenommen um rund sieben Millionen Fahrten pro Jahr steigen, wolle man die Kapazität des Busverkehrs um ein Drittel ausbauen. Das würde noch einmal sechs Millionen Euro kosten.

Erst vor einer Woche hatte Tübingen kostenlose Busse an Samstagen eingeführt, der Gemeinderat hatte dafür 200.000 Euro bereitgestellt. Das Projekt war auch deshalb entstanden, weil ein zentrales Parkhaus der Stadt für eine Dauer von 20 Monaten saniert werden soll und dadurch viele Parkplätze wegfallen.

Tübingens OB Boris Palmer schreibt an Hendricks, Schmidt und Altmaier

Im Zuge der Debatte um einen möglichen kostenlosen Nahverkehr hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer heute einen Brief an Umweltministerin Barbara Hendricks, Verkehrsminister Christian Schmidt und Kanzleramtschef Peter Altmaier geschickt.

Zum Dossier: Ticketfreier ÖPNV

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Erstellt:
14. Februar 2018, 14:58 Uhr
Aktualisiert:
14. Februar 2018, 13:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2018, 13:50 Uhr

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