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Randnotiz

Norwegen hat rekkevideangst

25.08.2016
  • HELMUT SCHNEIDER

Die Deutschen verkauften Autos und wurden reich; die Norweger verkauften Öl und wurden noch reicher. Jetzt setzen sich die reichen Norweger an die Spitze derer, die dem Öl den Garaus bereiten wollen. In zehn Jahren wollen sie kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr zulassen. Ob die Deutschen bis dahin so viele Elektroautos bauen, damit es für fünf Millionen Norweger langt, ist nicht sicher.

Dass sich der Ökoweltmeister von einem Öl-Lobbyisten derart vorführen lässt, ist schon sensationell. Denn Norwegen ist lang und schmal. Von Stavanger bis Hammerfest ist der Autofahrer so weit unterwegs wie von München nach Hamburg und wieder zurück. Während er aber hier ständig im Stau steht, sieht er in Norwegen nur alle drei Stunden eine notdürftig erhellte einsame Hütte.

Wo nimmt der Norweger die Steckdosen her, an denen er sein E-Auto auf besagter Strecke acht Mal aufladen muss? Muss das weite Land mit Stromsäulen überzogen werden wie Deutschland mit Windrädern? Was, wenn in der Ödnis und in den bekannt langen kalten Nächten der Saft ausgeht? Die Norweger sind jetzt schon traumatisiert, die „rekkevideangst“ grassiert, die „Reichweitenangst“. Und die ist sicher furchtbarer als die deutsche Angst vor dem Super-Stauwochenende, wenn in Nordrhein-Westfalen die Schulferien beginnen.

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25.08.2016, 06:00 Uhr
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