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Palast der Republik

Nochmals auferstanden aus Ruinen

Der Ostberliner Palast der Republik ist längst Geschichte. Er soll aber im Humboldt Forum weiterleben.

16.05.2019

Von epd

Teile des Wegeleitsystems aus dem Palast der Republik. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin. Das Berliner Humboldt Forum will künftig auch an den abgerissenen Palast der Republik erinnern. Geplant ist die Präsentation unter anderem von Gemälden, Wandreliefs, aber auch von Gegenständen aus dem Palastrestaurant sowie von Sicherheits- und Beleuchtungstechnik, wie die Stiftung Humboldt Forum am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Der 1976 fertiggestellte Palast der Republik sei das „am stärksten durchdesignte Gebäude der DDR gewesen“, sagte der Generalintendant des Humboldt Forums, Hartmut Dorgerloh. Das Humboldt Forum im wiederaufgebauten Berliner Schloss soll mit seinen zahlreichen Museen und Sammlungen schrittweise ab Ende dieses Jahres eröffnet werden.

Dorgerloh stellte das Konzept zur Präsentation der „Geschichte des Ortes“ vor. Dazu gehören neben dem Palast der Republik auch das alte Berliner Schloss auf dem Areal. Unter anderem werden Besucher den alten Schlosskeller erkunden können. Außerdem werden insgesamt 36 Objekte, „Spuren“ der Vorgängerbauten, im gesamten Haus platziert werden. Zwölf der exemplarisch ausgewählten Objekte stammen aus dem Palast der Republik.

Der Palast der Republik wurde auf einem Teil der Fläche des ehemaligen Berliner Stadtschlosses gegenüber vom Berliner Dom errichtet. Der Bau war unter anderem Sitz der DDR-Volkskammer und zugleich großes Veranstaltungs- und Kulturzentrum in Ost-Berlin. 1990 wurde das Gebäude wegen Asbestfunden geschlossen und von 2006 bis bis 2008 abgerissen. Heute wird am gleichen Ort das Berliner Schloss wieder errichtet.

Auch Kunst aus dem Palast wird zu sehen sein: etwa ein Ausschnitt aus dem von Jo Jastram für das Foyer der Volkskammer geschaffenen Bronzerelief mit dem Titel „Lob des Kommunismus“ sowie das Auftragsgemälde „Guten Tag“ von Wolfgang Mattheuer. Außerdem wird es eine Collage aus Programmen, Plakaten und Filmausschnitten geben. Sie sollen auf das gastronomische und kulturelle Angebot im Palast verweisen. Die Objekte stammen aus einem Fundus, den die Stiftung Humboldt Forum von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übernommen hat.

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Erstellt:
16. Mai 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Mai 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2019, 06:00 Uhr

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