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Kommentar

Noch keine Entwarnung

Schon viele sind in den vergangenen Monaten in der Hoffnung nach Washington gefahren, einen Zugang zu Donald Trump zu finden. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron dachte kurzzeitig, den US-Präsidenten verstanden zu haben und lenken zu können.

27.07.2018

Von GUIDO BOHSEM

Berlin. Jeder, außer vielleicht Israels Staatschef Benjamin Netanjahu, musste am Ende einsehen, dass Trump weder zu lesen noch zu lenken ist.

Dass nun Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker es geschafft hat, dem erratischen Wüterich ein Zugeständnis in Sachen Handelskonflikt abzuringen, ist erfreulich. Insbesondere für die deutsche Automobilindustrie kommen damit gute Nachrichten aus den USA. Ob und wie lange dies halten wird, vermögen wahrscheinlich nicht mal Trumps engste Berater zu beurteilen.

Die Rettung soll nun ausgerechnet in einer Neuauflage des transatlantischen Handelsabkommens TTiP liegen. Das muss misstrauisch stimmen. War es doch Trump, der die Verhandlungen darüber auf Eis legte, kaum dass er im Amt war. Nein, die Gefahr eines Handelskriegs zwischen USA und Europa ist allenfalls geringer geworden, gebannt ist sie nicht.

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Erstellt:
27. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2018, 06:00 Uhr

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