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Niedrige Feinstaub-Konzentration vor dritter Alarmperiode
Instrumente der Messstation Stuttgart Am Neckartor. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Niedrige Feinstaub-Konzentration vor dritter Alarmperiode

Einen Tag vor dem dritten Feinstaubalarm des Jahres in Stuttgart ist die Feinstaubkonzentration unter dem zulässigen Grenzwert geblieben.

04.02.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. Wie aus vorläufigen Zahlen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervorgeht, lag die Feinstaubkonzentration am Samstag am besonders belasteten Neckartor im Mittel bei 17 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Für Sonntag wird nach LUBW-Angaben der gleiche Wert als Tagesmaximum erwartet. Damit liegen die Zahlen vor dem Alarm deutlich unter dem zulässigen EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm im Tagesmittelwert.

Laut Aufforderung der Stadt Stuttgart müssen ab Sonntag um 18.00 Uhr Kamine, die nur zur Gemütlichkeit dienen, aus bleiben. Autofahrer sind ab Sonntag um Mitternacht aufgerufen, den Wagen stehenzulassen. Verpflichtet sind sie aber nicht.

Das Ende des Alarms war zunächst offen. Wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag mitteilte, kommt es zu Beginn der neuen Woche im Südwesten zu einer Wetterberuhigung ohne Niederschläge und mit wenig Wind. Durch vorherrschenden Hochdruckeinfluss ist es laut DWD wahrscheinlich, dass der Alarm bis zum Ende der Woche andauert.

Feinstaubalarm wird in Stuttgart ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen. Der Feinstaubalarm wird seit Anfang 2016 immer von Mitte Oktober bis Mitte April ausgerufen.

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04.02.2018, 12:05 Uhr | geändert: 04.02.2018, 10:10 Uhr
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