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Nie den Nutzernamen nehmen Schlimme Fehler bei der Passwortvergabe

13.02.2016

Von DPA

Viel zu oft sind die zum Absichern von Benutzerkonten im Netz verwendeten Passwörter zu kurz, zu einfach oder werden mehrfach benutzt. Wer wirklich geschützt sein will, sollte diese Fehler vermeiden.

Niemals sollte der eigene Name, der Nutzername, die E-Mail-Adresse oder sonstige persönliche Daten im Passwort enthalten sein, rät das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI). Das macht Passwörter mit etwas Recherche leicht knackbar.

Begriffe aus dem Lexikon gehören nicht in ein gutes Passwort. Solche Passwörter können schnell geknackt werden. "Aktuelle Passwort-Crackprogramme können in einer Sekunde online etwa 1500 verschiedene Kombinationen durchprobieren", sagt Christoph Meinel vom HPI. Schlechte Passwörter sind auch Floskeln wie "ichliebedich" oder Kombinationen wie "qwertzuiop" oder "1q2w3e", da sie sehr vorhersehbar sind. Das HPI rät zur Merksatzmethode mit Worten, Zahlen und Zeichensetzung. Man nimmt vom Satz den jeweils ersten Buchstaben eines Wortes, die Satzzeichen und die Zahlen.

Sehr unsicher sind auch: "passwort" oder "lassmichrein"Das HPI rät zur Variation von Schreibweisen mit Groß-/Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. "lassmichrein" kann etwa als "La5$m1cHr?in" geschrieben werden.

Auch die Zahlenfolge "123456" ist beliebt und sehr schlecht, da einfach zu entschlüsslen.Außerdem: Mindestens acht Stellen sollte ein Passwort haben.

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Erstellt:
13. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
13. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2016, 08:30 Uhr

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