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Tübingen

Nicht korrekt

Die bundesweite Städte-Initiative „Sichere Häfen“ beriet in Rottenburg über die lokale Aufnahme von Schiffbrüchigen aus dem Mittelmeer (4. Oktober, Rottenburger Seite). Dazu und zur Nichtteilnahme der Stadt Tübingen gab es einen Leserbrief der Linke-Stadträtin Gerlinde Strasdeit (8. Oktober).

11.10.2019

Von Annette Schmidt, Tübingen

Der Gemeinderat hat im Mai einen Entschluss gefällt, in dem sich die Stadt Tübingen zum „Sicheren Hafen“ erklärt und sich bereit zeigt, aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufzunehmen. Dieser Entschluss wurde dem Bundesinnenministerium umgehend mitgeteilt. Nun liegt es in den Händen des Ministeriums, der Stadt Tübingen diese Flüchtlinge zuzuteilen.

Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Stadt Mitglied im bundesweiten Städtebündnis „Sichere Häfen“ ist oder nicht, die Verteilung der Flüchtlinge durch das Innenministerium berührt dies nicht. Daher ist der Leserbrief der Fraktionsvorsitzenden der Linken, der von Boykott des Städtebündnisses spricht und suggeriert, dass AL/Grüne nicht hinter diesem Entschluss stehen, nicht korrekt. Er zeigt vielmehr, dass es ihr nicht um die Sache geht – also die Aufnahme von in Seenot geratenen Flüchtlingen –, sondern darum, AL/Grüne zu diskreditieren.

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Erstellt:
11. Oktober 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Oktober 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2019, 01:00 Uhr

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