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Keine Erhöhung

Neustetten akzeptiert Verlust bei Wassergebühr

In Neustetten bleiben die Gebühren für Wasser und Abwasser in den kommenden drei Jahren unverändert. Der Gemeinderat verzichtete am Montag auf eine Erhöhung.

01.10.2015
  • mi

Neustetten. Die Kalkulation von Wasser- und Abwassergebühren ist eine komplizierte Angelegenheit. Denn eine Gemeinde darf mit ihrer Wasserversorgung und Abwasserentsorgung keinen Gewinn machen, sondern darf nur die real anfallenden Kosten auf die Verbraucher umlegen – immer auf drei Jahre gerechnet. Bürgermeister Gunter Schmid hatte das Tübinger Büro Heyder und Partner damit beauftragt, die realen Kosten zu ermitteln und etwaige Gebühren-Anpassungen zu berechnen.

Das Ergebnis stellte Schmid am Montag im Gemeinderat vor. Im zu Ende gehenden Gebührenzyklus hat die Gemeinde einen geringen Verlust eingefahren – und das, obwohl sie beim letzten Mal die Gebühren kräftig angehoben hatte.

Den Verlust könnte die Gemeinde auf die Gebühren der Jahre 2016 bis 2018 draufschlagen, um wenige Cent pro Kubikmeter. Das hätte einer Erhöhung von 5 Prozent beim Wasser und um 2 Prozent beim Abwasser entsprochen. Doch Verwaltung und Gremium wollten sich den Ärger ersparen. Gemeinderat Willy Katz: „Dann heißt es nur: Jetzt müsste Ihr auch noch auf das Zehnerle draufsitzen. Lieber erhöhen wir beim nächsten Mal gleich um 20 Cent.“

Laut Bürgermeister Gunter Schmid sind die Neustetter Gebühren immer noch sehr günstig. Ein Vergleich mit Nachbargemeinden sei allerdings wenig aussagekräftig. So habe beispielsweise die Einheitsgemeinde Hirrlingen ein viel kürzeres Leitungsnetz als Neustetten mit seinen drei Ortsteilen. Auch die Herkunft des Wassers beeinflusse den Preis: Die eine Gemeinde verwendet viel weiches Bodenseewasser, die andere muss ihr kalkhaltiges Wasser erst mühsam enthärten.

Sieben Aussiedlerhöfe sind nicht an das Neustetter Kanalsystem angeschlossen, sondern entsorgen ihr Abwasser selbst (in Gruben). Das anfallende Abwasser oder den Schlamm fahren die Landwirte direkt zu einer der Rottenburger Kläranlagen. Dafür berechnet die Stadt Rottenburg der Gemeinde Neustetten eine Gebühr, die diese sich wiederum von den Landwirten erstatten lässt. Weil die Rottenburg die Entsorgungsgebühren angehoben hat, zog nun auch der Neustetter Gemeinderat nach und setzte in seiner Entsorgungssatzung höhere Gebühren für die Landwirte fest. Es gehe um etwa 600 Kubikmeter Abwasser im Jahr, sagte Bürgermeister Gunter Schmid: „Wir sprechen über 100 Euro im Jahr.“

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01.10.2015, 12:00 Uhr
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