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Stuttgart

Neun Prozent weniger Tierversuche

Die Zahl der Tierversuche ist in Baden-Württemberg im Jahr 2013 um neun Prozent gesunken. Das bedeute, dass rund 50.000 Tiere weniger zu Versuchen herangezogen wurden, sagte Agrar- und Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) in Stuttgart.

09.08.2014

Von EPD

Stuttgart Das Land wolle die Zahl weiter verringern, kündigte Bonde an.

Die zuständigen Genehmigungsbehörden seien personell verstärkt worden. Ehrenamtliche Ethikkommissionen seien paritätisch mit Vertretern aus Tierschutzorganisationen und aus der Wissenschaft besetzt. Diese beurteilen gemeinsam mit den Behörden, ob ein Tierversuch ethisch vertretbar ist. Außerdem fördere das Land die Entwicklung von Alternativmethoden.

"Der Mensch trägt Verantwortung für Tiere als Mitgeschöpfe. Tierschutz ist also eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagte Bonde. Die Landesregierung werde künftig bei den Kriterien für die Förderung von Landwirtschaftsbetrieben stärker Tierschutz -und Umweltaspekte berücksichtigen. "Wir sind froh, dass riesige Tierhaltungsanlagen mit allen daran hängenden Problemen in unserem Land keine Rolle spielen. Wir setzen klar auf unsere Familienbetriebe", sagte Bonde.

Der Minister sprach sich auch für eine Kennzeichnung von Tierprodukten aus artgerechter Haltung aus. Bisher hätten Verbraucher zu wenig Möglichkeiten, hier gezielt eine Kaufwahl zu treffen.

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Erstellt:
9. August 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
9. August 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. August 2014, 12:00 Uhr

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