USA

Neuer US-Präsident vereidigt: Biden will das Land einen

Der neue Mann im Weißen Haus setzt nach seinem Amtsantritt erste Prioritäten. Er will sich für Versöhnung einsetzen und die Corona-Pandemie bekämpfen.

21.01.2021

Von dpa

Der neue US-Präsident Joe Biden (l.), begleitet von seiner Frau Jill Biden, legt seinen Amtseid ab. Foto: Saul Loeb/Pool/afp

Mit einem Aufruf zu Einheit und Versöhnung hat Joe Biden sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika angetreten. Der 78-Jährige legte in einer feierlichen Zeremonie vor dem US-Kapitol in der Hauptstadt Washington seinen Amtseid ab. Kamala Harris wurde als erste Vizepräsidentin des Landes vereidigt.

Biden sagte in seiner Antrittsrede, ohne Einheit könne es keinen Frieden und keinen Fortschritt geben, sondern nur Verbitterung und Ärger. Er werde sich mit ganzem Herzen für Einheit und Versöhnung einsetzen. Biden löst den Republikaner Donald Trump ab, der entgegen der Tradition nicht an der Amtseinführung seines Nachfolgers teilnahm.

„Mit Einheit können wir große Dinge tun, wichtige Dinge“, sagte Biden. „Dies ist unser Moment in der Geschichte. Und Einheit ist der Weg vorwärts – lasst uns neu anfangen“, sagte er in seiner Rede.

Als Schwerpunkt des Beginns seiner Amtszeit nannte Biden den Kampf gegen die Corona-Pandemie. „Wir können das todbringende Virus besiegen“, sagte er. Biden will die Amerikaner unter anderem aufrufen, zunächst 100 Tage lang Masken in der Öffentlichkeit zu tragen.

Bidens Amtseinführung am US-Kapitol fand unter nie da gewesenen Sicherheitsvorkehrungen statt. Vor zwei Wochen hatten gewalttätige Anhänger des abgewählten Präsidenten Trump das Parlamentsgebäude gestürmt. Die Angst vor weiterer Gewalt rund um die Vereidigung war daher groß. Wegen der Corona-Pandemie fand die Amtsübergabe auch ohne das sonst übliche Massenpublikum statt.

Den Verbündeten der USA sagte Biden zu, das Verhältnis zu reparieren. Unter seiner Führung werde sich Amerika wieder dafür einsetzen, gemeinsam mit den Partnern den globalen Herausforderungen zu begegnen. Nato- und EU-Spitze gratulierten dem neuen US-Präsidenten und sagten ihre Zusammenarbeit zu.

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Erstellt:
21. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2021, 06:00 Uhr

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