Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Wenn Ingrid Marie neben Jakob Fischer liegt

Netzwerk Streuobst lud zum fünften Mössinger Apfelfest

Mössingen. Zuerst war Billy Tröge zu hören. Seine Kettensäge lärmte weit über den Hof der Friedrich-List-Realschule hinaus. Aus einem Stück Holz schnitt der Künstler einen mächtigen Apfelbutzen.

10.10.2011

So groß, als hätte ein Riese daran geknabbert. Schneidekunst hatten ebenso die Mädchen und Jungen des Kindergartens Hinter Höfen hergestellt – nicht aus Holz, sondern aus Äpfeln formten sie Käfer, Sternschnuppen, Schwan, Schmetterling. Unzählige Besucher schlenderten gestern über das fünfte Mössinger Apfelfest, organisiert vom Netzwerk Streuobst, das zugleich den Mössinger Apfelsaft von den heimischen Streuobstwiesen anbot.

Vereine hatten Stände aufgebaut, informierten, verkauften Gelees, Honig, Schnaps. Kinder angelten, pressten, schälten Äpfel. Filme über Streuobst wurden vorgeführt. 40 000 Obstbäume wachsen rund um Mössingen. Von einem „Schatz an Streuobstwiesen“, sprach Oberbürgermeister Michael Bulander, der mit Hans Wener, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, das Apfelfest eröffnete.

Doch der Erhalt der Obstbaumwiesen sei mühsam, sagte Bulander und lobte das Netzwerk Streuobst, das ein Bewusstsein für deren Wert schaffe. Deshalb sei das Apfelfest „jedes Jahr wichtiger und besser“. Gestern wurde es unaufhörlich von der Sonne begleitet. Drinnen in der Schulaula waren rund hundert Apfel- und, einige wenige, Birnensorten ausgestellt. Anspruchslose Pastorenbirnen und prächtige Königsäpfel. „Ingrid Marie“ mit ihrem mürben Fleisch lag dicht neben dem weinsäuerlichen „Jakob Fischer“. sw / Bild: Franke

/

In der Schulaula waren rund hundert Apfel- und – einige wenige – Birnensorten ausgestellt.

Billy Tröge hatte mit der Kettensäge mächtige Apfelbutzen aus Holz geschaffen. So groß, als hätte ein Riese daran geknabbert.

Auch Schafe gab es an der Friedrich-List-Realschule zu sehen.

Die Besucher konnten sich zeigen lassen, wie man eine Sichel richtig dengelt.

Von einem „Schatz an Streuobstwiesen“, sprach Oberbürgermeister Michael Bulander, der mit Hans Wener, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins, das Apfelfest eröffnete.

Vereine hatten Stände aufgebaut, informierten verkauften Gelees, Honig, Schnaps

Fehlt bei fast keinem Mössinger Fest: Die Rollen-Rutsche.

Kinder bastelten mit Holz, an Werkzeug und Anleitung fehlte es nicht.

Hans Spielmann sang Kinderlieder und fand sein Publikum.

So kommt da Saft raus: Mit dieser Presse fürchtet man keinen Stromausfall, sie wird mit Muskelkraft betrieben.

Hier entsteht ein Omel, ein Eimer aus Rinde zum Obstsammeln.

Zuu-gleich: Zwei halten, zwei Kurbeln, und der Kanister für den Saft steht schon bereit.

Zum Artikel

Erstellt:
10. Oktober 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Oktober 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2011, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+