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Marburg

Narkosemittel für Frühchen: Festnahme

Eine Mitarbeiterin der Uni-Klinik in Marburg (Hessen) soll einem Frühchen unerlaubt Narkosemittel verabreicht haben - jetzt sitzt sie wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

09.02.2016

Von DPA

Marburg. Das Krankenhaus habe bei dem 30 Tage alten Mädchen auf der Frühchenstation verdächtige Blutwerte festgestellt und am Freitag die Kriminalpolizei verständigt, erklärte die Staatsanwaltschaft gestern. Es gehe um zwei Medikamente, die weder verordnet noch im Behandlungsplan vermerkt worden seien, sagte eine Sprecherin.

Nach einer nicht zu erklärenden "Krisensituation" bei dem Baby hatten demnach Untersuchungen den Verdacht auf Medikamentenmissbrauch ergeben. Die Mitarbeiterin wurde am Samstag festgenommen, ein Richter erließ am Sonntag Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts auf versuchten Totschlag.

Die Frau habe sich zu den Vorwürfen geäußert, sei aber nicht geständig, sagte die Justizsprecherin. Weitere Details zu der Frau und den möglichen Hintergründen nannte sie nicht. Dem Baby gehe es nach einer zwischenzeitlichen Verschlechterung wieder gut, teilte das Universitätsklinikum Gießen-Marburg mit. "Schäden sind aus jetziger medizinischer Sicht nicht zu erwarten." Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch, ob weitere Kinder betroffen sind. Dazu gebe es aber noch keine Erkenntnisse.

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Erstellt:
9. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
9. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Februar 2016, 08:30 Uhr

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