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Zur Person: Vitali Klitschko

Nächste Runde im Rathaus?

Er war einer der besten Boxer. Nach seiner Sportkarriere ging Vitali Klitschko in die Politik. Der Kiewer Bürgermeister stellt sich zur Wiederwahl.

17.10.2015
  • ANDREAS STEIN WOLFGANG JUNG, DPA

Das Sakko hat Vitali Klitschko längst abgelegt. Im weißen Hemd steht der frühere Boxweltmeister vor der Schule Nr. 128 in Kiew. Bürgermeister Klitschko weiht zum Beginn des neuen Schuljahres die "beste und modernste Schule in Kiew" ein. Bald muss der 44-Jährige aber weiter. Sein Terminplan vor der Bürgermeisterwahl am 25. Oktober ist eng getaktet.

Die Herausforderer des Stadtoberhaupts, das erst gut ein Jahr amtiert, versprechen ihm einen harten Kampf und wollen ihm zumindest eine zweite Runde abringen. Erreicht kein Kandidat die absolute Mehrheit, folgt eine Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten. Es geht um viel: Wer im Rathaus von Kiew sitzt, hält viele Schalthebel der Macht in den Händen.

Ob der Kampf um sauberes Trinkwasser, um Radwege oder den Abbau illegaler Kioske: Viele Baustellen säumen Klitschkos Weg zur angestrebten Wiederwahl. Klitschko hätte gerne von Beginn an die üblichen fünf Jahre im Rathaus der Millionenmetropole gehabt. Doch er kam bei vorgezogenen Wahlen ins Amt. Und die Verfassung schreibt eine reguläre Abstimmung alle fünf Jahre am letzten Oktobersonntag vor - ausnahmslos.

Der Schwung der proeuropäischen Proteste auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan) in Kiew im Winter 2013/14 hatte Klitschko ins Rathaus gebracht. An einer Politkarriere in seiner Heimat hatte der Boxweltmeister aber schon vorher gebastelt. Als der Machtwechsel feststand, wollte der Zwei-Meter-Mann kurzzeitig sogar Präsident werden. Er verzichtete zugunsten des Unternehmers Petro Poroschenko - und sicherte sich so das Wohlwollen des jetzigen Staatschefs. Poroschenko unterstützt Klitschko im Wahlkampf.

Nächste Runde im Rathaus?
Amtsinhaber Vitali Klitschko gilt bei der Bürgermeisterwahl in Kiew als Favorit. Foto: dpa

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17.10.2015, 12:00 Uhr
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