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Beschäftigung

Nach einem Jahr sinkt die Jobchance

Je älter Langzeitarbeitslose sind, desto seltener finden sie eine neue Arbeitsstelle.

03.07.2019

Von DPA

Stuttgart. Nur jeder dritte, der in Baden-Württemberg länger als ein Jahr arbeitslos ist, hat im vergangenen Jahr einen sozialversicherungspflichtigen Job gefunden. Noch schlechter ist die Quote unter Älteren: nur jeder neunte. Sie haben auch das größte Risiko, überhaupt in die Langzeitarbeitslosigkeit abzurutschen. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. „Das Alter spielt eine ganz große Rolle“, sagte Studienautor Rüdiger Wapler.

Im Schnitt sind der Studie zufolge aus knapp 11 Prozent aller Arbeitslosen Langzeitarbeitslose geworden, das heißt, sie waren länger als ein Jahr ohne Job. In der Altersgruppe ab 60 waren es mehr als 33 Prozent.

Stärker von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht als der Durchschnitt sind auch Menschen ohne oder mit nur geringer schulischer und beruflicher Bildung sowie Alleinerziehende. Sie haben der Studie zufolge aber eine größere Chance, einen neuen Job zu finden, als Ältere.

Rund 50 000 Langzeitarbeitslose gibt es derzeit im Südwesten, etwa halb so viele wie vor gut zehn Jahren, sagte Christian Rauch, der Chef der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. Mit dem Teilhabechancengesetz habe die Bundesregierung wieder Möglichkeiten geschaffen, Langzeitarbeitslose zu unterstützen, sagte Rauch. Er sei zuversichtlich, dass ihre Zahl weiter sinkt. dpa

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Erstellt:
3. Juli 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
3. Juli 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. Juli 2019, 06:00 Uhr

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