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Bahn macht sich an Reparatur der Unglücksstrecke

Nach dem Zugunglück bei Bad Aibling müssen 180 Meter Schwellen ausgetauscht werden

Die Unfallstrecke im oberbayerischen Bad Aibling wird nach Einschätzung der Deutschen Bahn noch mindestens bis Ende dieser Woche gesperrt bleiben.

15.02.2016
  • DPA

Bad Aibling. Nachdem die Einsatzkräfte die Aufräumarbeiten am Wochenende weitgehend abgeschlossen haben, stehen nun Reparaturen am schwer beschädigten Gleis an.

Die Ursache für die Katastrophe mit elf Toten und rund 80 Verletzten war weiter unklar. Wann mit neuen Erkenntnissen zu rechnen sei, konnte die Polizei nicht sagen. Die Auswertung der dritten Blackbox läuft.

In einem ökumenischen Gottesdienst gedachten die Menschen in Bad Aibling gestern der Opfer.

Heute soll die Instandsetzung an der Strecke beginnen, wie die Bahn mitteilte. 120 Meter Gleisanlagen müssen repariert, 180 Meter Schwellen ausgetauscht und einige Tonnen Schotter verbaut werden. Dafür setzten die Fachleute unter anderem eine so genannte Gleisstopfmaschine mit Schotterpflug sowie Zweiwegebagger ein.

Die Reparaturen sind auch nötig, um einen Waggon abzutransportieren. Den hatten die Arbeiter neben das Gleis gestellt. Weil dieses so stark demoliert ist, kann ein 160 Tonnen schwerer Bergungskran bisher nicht direkt an den Zugteil heranfahren. Nach Abschluss der Reparaturen müssen die Oberleitungen wieder installiert werden.

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15.02.2016, 08:30 Uhr
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