Tübingen

Nach dem Gerichtsurteil: Ungeimpft in den Hörsaal

Schon am Montag zieht die Tübinger Universität Konsequenzen aus einem Urteil des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofs. Per Rundmail teilte Kanzler Andreas Rothfuß mit, dass künftig auch wieder ungeimpfte Studenten die Hörsäle betreten dürfen – sofern sie einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorzeigen können (3G).

21.01.2022

Von uja

Universität Tübingen. Archivbild: Hans-Jörg Schweizer

Universität Tübingen. Archivbild: Hans-Jörg Schweizer

Bislang war der Zutritt, entsprechend der sogenannten „Alarmstufe 2“, nur für Genesene oder Geimpfte gestattet (2G). Die „Alarmstufe 2“ hatte die Landesregierung wegen der starken Ausbreitung der Omikron-Variante „eingefroren“ und damit von der tatsächlichen Belastung der Krankenhäuser entkoppelt. Zu Unrecht, wie die Verwaltungsrichter urteilten. Sie gaben einem Pharmazie-Studenten Recht, der geklagt hatte, weil er durch das „Einfrieren“ sein Recht auf Ausbildungsfreiheit verletzt sah.

„Erhebliche Grundrechtsbeschränkungen können nicht abgekoppelt von der 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz angeordnet werden“, urteilten die Richter. Trotz der neuen Rechtslage müssen die Lehrenden weiterhin in Lehrveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmenden den 3G-Status aller Teilnehmer kontrollieren. Bei größeren Veranstaltungen reichen Stichproben. Auch muss, daran erinnerte Rothfuß in seiner Mail, eine FFP2-Maske getragen werden. Laut der Pressestelle der Uni liegt die Impfquote der Studenten bei 95 Prozent.

Zum Artikel

Erstellt:
21.01.2022, 20:31 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 25sec
zuletzt aktualisiert: 21.01.2022, 20:31 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Inhalt nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.

Push aufs Handy

Die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Smartphone: Installieren Sie die Tagblatt-App für iOS oder für Android und erhalten Sie Push-Meldungen über die wichtigsten Ereignisse und interessantesten Themen aus der Region Tübingen.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen
Facebook Sport      Faceboook      Instagram      Twitter      Tagblatt-App