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Koblenz

Nach Flugzeugabsturz suchen Experten nach Unfallursache   

Die Aufklärung des Flugzeugunglücks bei Koblenz mit zwei Toten, die mit ihrer Maschine im Schwazwald gestartet waren, kann bis zu einem Jahr dauern.

14.12.2015
  • dpa

Koblenz. Das teilte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Montag mit. Am Sonntag war das Leichtflugzeug gegen einen Sendemast geprallt und abgestürzt. Beide Insassen, ein Vater und seine neunjährige Tochter, starben.

Ob der Sendemast in Mitleidenschaft gezogen wurde, war zunächst noch unklar. Möglicherweise bestehe Einsturzgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Dichter Nebel erschwerte die Ermittlungen. Der SWR-Rundfunk-Sendemast Nassheck in Dieblich (Kreis Mayen-Koblenz) ist 280 Meter hoch und gilt als zweithöchstes Bauwerk in Rheinland-Pfalz nach dem Sender Eifel (302 Meter).

«Wir haben Einsatzkräfte vor Ort, die Informationen sammeln und Zeugen befragen», sagte der BFU-Sprecher. «Dazu gehören die Witterungsverhältnisse, der Zustand des Flugzeugs - und alle anderen Faktoren.» Alle Informationen sollen nach sechs bis acht Wochen in einen Zwischenbericht fließen. Bis ein Abschlussbericht vorliege, könne bis zu ein Jahr vergehen. «So lange dauert es erfahrungsgemäß, bis alle Fakten ausgewertet und interpretiert sind.»

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14.12.2015, 18:21 Uhr | geändert: 14.12.2015, 14:30 Uhr
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