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Nabat

Nabat

Poetischer Spielfilm über eine Frau, die in einer einsamen Gegend in Aserbaidschan ihren Erinnerungen nachhängt.

Aserbaidschan

Regie: Elchin Musaoglu
Mit: Fatemah Motamed-Aria, Vidadi Aliyev, Sabir Mammadov

- ab 0 Jahren

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02.10.2015
  • Festivalinfo

Inhalt: Nabat und ihr Mann Iskender leben abgeschieden auf dem Land mitten in der Region am Berg-Karabach, der seit langem umkämpften Grenzregion zwischen Aserbaidschan und Armenien, in der es 1992–1994 zum offenen Krieg kam. Der Sohn ist gefallen, nun sind ihr nur das Haus, eine Kuh, die Erinnerungen und ein Wolf geblieben, der sie beobachtet. Als Iskender stirbt, hängt Nabat in aller Einsamkeit ihren Erinnerungen nach. Ein hochpoetischer Film, eine wunderschön gefilmte, melancholische, ein wenig märchenhafte und manchmal humorvolle Geschichte.

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02.10.2015, 12:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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