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Stuttgart

NSU-Ausschuss befragt weitere Zeugen zum Kiesewetter-Mord

Der NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag setzt heute die Befragung von Zeugen und Ermittlern zum Mordfall Kiesewetter fort.

16.10.2015

Von dpa

Stuttgart. Mehrere Polizisten sind vor dem Landtagsgremium geladen. Unter anderem sollen sie Angaben zur Wohnmobil-Anmietung der Rechtsterroristen machen. Das Fahrzeug soll nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 an einer Kontrollstelle in Heilbronn gesehen worden sein. Auch erhoffen sich die Abgeordneten neue Erkenntnisse von der Vernehmung einer früheren Freundin Kiesewetters. Zudem wird ein Bahnmitarbeiter befragt, der zum Tatzeitpunkt zwei verdächtige Mountainbiker gesehen haben will.

Den Rechtsterroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) werden zehn Morde zugerechnet - an neun Migranten und an der Polizistin. Jedoch gibt es Zweifel an der Annahme der Bundesanwaltschaft, dass Kiesewetter ein Zufallsopfer war und der NSU die Polizistin alleine tötete. Der Ausschuss untersucht die Bezüge des NSU nach Baden-Württemberg und mögliches Behördenversagen.

Polizisten am 30.04.2007 auf einem Trauerzug für Michèle Kiesewetter. Foto: Norbert Försterling

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Erstellt:
16. Oktober 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Oktober 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2015, 12:00 Uhr

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