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Muskelspiel für Fortgeschrittene mitten in der Stadt
Der Cannstatter Pfeiler befindet sich unweit von Kurpark und Neckar. Foto: Ronald Nordmann
Sport

Muskelspiel für Fortgeschrittene mitten in der Stadt

Einst Teil eines Viadukts dient der Cannstatter Pfeiler Kletterern heute als anspruchsvolle Übungswand.

03.04.2018
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Wer gern klettert, kann seiner Leidenschaft entweder in einer Halle oder im Gebirge nachkommen. In Stuttgart jedoch können sich geübte Sportler auch mitten in der Stadt verausgaben: am Cannstatter Pfeiler. Der steht direkt am Fluss, nicht weit vom Kurpark. Vor der Nase das Kraftwerk Münster und Neckarschiffe, drüber rauscht die Eisenbahn, drumherum Industrie und Wohngebiete, zu den Füßen Bolz-, Spiel- und Bouleplätze – urbaner geht's kaum.

Dem Einsatz der Stuttgarter Sektion des Deutschen Alpenvereins ist zu verdanken, dass die historische Wand aus Sandsteinquadern überhaupt noch steht. Tatsächlich ist der Cannstatter Pfeiler ein Überbleibsel des ehemaligen König-Wilhelm-Viadukts. „Das alte Viadukt wurde 1992 durch eine neue Brücke ersetzt“, erzählt Christian Alex, Jugendbildungsreferent beim 27 000 Mitglieder starken Bergsportverein. Klub-Kletterer setzten sich seinerzeit dafür ein, eine Stelze für Sportzwecke zu erhalten, das Sportamt sei damals in die Bresche gesprungen. „Wir pachten von der Stadt“, erklärt der Referent. Der Verein hat die Haken gesetzt und wartet sie.

So kommt es, dass einzig Mitglieder der Stuttgarter Sektion an der kerzengeraden Wand die Muskel spielen lassen können. Fremden ist die Kletterpartie nicht erlaubt. „Kantig, kultig, kräftezehrend“, so beschreibt die Abteilung den 18-Meter-Koloss. „Das ist so in der Form die einzige Außenanlage an bestehender Bausubstanz“, sagt der 43-Jährige. Er spricht von einem Schmuckstück, das viele Fans habe. Für Ungeübte ist der Pfeiler jedoch nichts. Das sogenannte Vorstiegsklettern sei eine Fortgeschrittenentechnik und erfordere Fitness und gute Kenntnisse in Sachen Sicherung.

Doch auch Anfänger kommen in Stuttgart auf ihre Kosten. Die beiden DAV-Sektionen Stuttgart und Schwaben betreiben in Degerloch die nach eigenen Angaben größte Sportkletteranlage im Land. Sie steht auch Nicht-Mitgliedern offen. Dem evangelischen Jugendwerk gehört in der Stadtmitte die Halle Cityrock, in Zuffenhausen ist die Climbmax-Kletterwelt. Das Café Kraft ist eine noch recht neue Boulder-Halle in Vaihingen. Was Stuttgart indes nicht bieten kann, ist eine Naturwand. Die finden Klettersportler in den Hessigheimer Felsengärten (Kreis Ludwigsburg) oder in einem alten Steinbruch in Stetten (Rems-Murr-Kreis). Caroline Holowiecki

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03.04.2018, 06:00 Uhr
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