Gutenachtgeschichte in Pfäffingen

Mundart, Mord und Häppchen

Am Montag steht der TAGBLATT-Lesesessel an der Alten Kelter in Pfäffingen. Los geht‘s um 19 Uhr.

06.08.2022

Von uha

Wie steht es eigentlich 50 Jahre nach der Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg um das Verhältnis zwischen Baden und Schwaben? Nicht immer gut, hat Bernd Will festgestellt. Der Pfäffinger Arzt stammt selbst aus Baden, lebt aber schon seit 50 Jahren im Ländle. Um zur besseren Verständigung zwischen seiner Ur- und seiner Wahlheimat beizutragen, wird Will am Montag etwas aus dem umfangreichen Werk des Karlsruher Mundartautors Harald Hurst vorlesen. Nur soviel sei schon jetzt verraten: Hurst schimpft zwar gerne über die Schwaben, zielt mit seiner grantelnden Kritik aber mindestens ebenso auf seine badischen Landsleute.

Richtig kriminell wird es dann beim zweiten Vorleser des Abends: Pfäffingens Pfarrer Tilmann Knödler wird aus Michel Bergmanns neuem Roman „Der Rabbi und der Kommissar“ vorlesen. Untertitel: „Du sollst nicht töten“.

Garniert werden die beiden Gutenachtgeschichten von musikalischen Häppchen, serviert von der Band Ortef. Die nennt sich nach dem griechischen Vorspeisenteller, weil sie eben kein deftiges Hauptgenre vertritt, sondern mehrere musikalische Stilrichtungen drauf hat. Außerdem, so verriet es mal der ehemalige Pfäffinger Schulrektor und Bandmitbegründer Werner Roth, gehen die Musiker nach den Proben gerne „zum Griechen“.

Die Moderation übernimmt am Montagabend Hans Hebart. Der kennt sich bei der Gutenachtgeschichte aus. Im Jahr 2019 saß er selbst im roten Lesesessel. Mitveranstaltet wird der Abend vom Förderverein Alte Kelter und der Ammerbucher Gemeindebücherei. Für beide geht dann auch der Spendenhut rum. Los geht’s um 19 Uhr. Bei schönem Wetter im Hof, bei Regen in der Kelter.

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Erstellt:
06.08.2022, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 46sec
zuletzt aktualisiert: 06.08.2022, 01:00 Uhr

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