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Tübinger Kinder-Uni beginnt wieder

Mumien, Pyramiden und Roboter

Die nächste Vorlesungsreihe beginnt am 24. April. Zum Finale kommt sogar die Wissenschaftsministerin.

12.04.2018

Von uja

Sie stehen in der Wüste, sind riesengroß und voller geheimnisvoller Gänge: Die ägyptischen Pyramiden zählen zu den berühmtesten Gebäuden der Welt und haben es mehr als verdient, endlich mal in der Tübinger Kinder-Uni vorzukommen. Am Dienstag, 24. April, ist es soweit: Zum Auftakt der 17. Kinder-Uni-Reihe wird die Ägyptologin Susanne Beck die Frage beantworten: „Warum bauten die Ägypter die Pyramiden?

Auch die nächste Vorlesung am Dienstag, 8. Mai, führt nach Ägypten und zwar direkt zu den langjährigen Bewohnern der Pyramiden. Die Tübinger Bioinformatikerin Prof. Kay Nieselt beantwortet nämlich die Frage: „Warum brauchen wir Computer, um das Geheimnis von Mumien zu entschlüsseln?

Am Dienstag, 15. Mai, blickt der Tübinger Neurologe Surjo Soekadar in eine gar nicht mehr so ferne Zukunft, in der Mensch und Computer sich immer näher kommen. „Warum kann man mit Gedanken Roboter steuern?“, fragt der Experte für Gehirn-Computer-Schnittstellen.

Streiten ist etwas, das die meisten Kinder gut können. Der Rhetoriker Prof. Olaf Kramer weiß, wie man richtig streitet, ohne Hauen, aber dafür mit einer knackigen Rede. „Warum streiten wir?“ lautet sein Thema am Dienstag, 5. Juni.

Eine Woche später fragt der Molekularbiologe Prof. Gerd Jürgens: „Warum wachsen Pflanzen?“. Jürgens ist Max-Planck-Direktor, Leibniz-Preisträger und – erfahrener Kinder-Uni-Professor.

Eine Woche später, zur letzten Vorlesung, kommt hoher Besuch aus Stuttgart. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sitzt im Hörsaal, wenn die Tübinger Islam-Wissenschaftlerin Prof. Fahimah Ulfat fragt: „Warum geschehen schlechte Dinge auf der Welt?“ Bauer reist nach Tübingen, um zu demonstrieren, wie wichtig die „kleinen“ Fächer an den Universitäten sind. In der Kinder-Uni treten diesmal besonders viele „kleine“ Wissenschaften auf: Ägyptologie, Islamwissenschaften oder Rhetorik haben nicht so viel Geld, sind aber trotzdem wichtig für Uni.

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Erstellt:
12. April 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
12. April 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. April 2018, 01:00 Uhr

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