Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Nach Frankreich gezittert

Mühsames 2:1 gegen Georgien bereitet den Weg zur EM 2016

Es ist gerade noch mal gut gegangen. Mit einem dürftigen 2:1 gegen Fußball-Zwerg Georgien qualifizierte sich die deutsche Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

12.10.2015
  • GEROLD KNEHR

Leipzig Frankreich ist ein Nachbar Deutschlands, die Reise über den Rhein stellt normalerweise keine große Hürde dar.

Nicht so für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Die tat sich gestern gegen Außenseiter Georgien lange Zeit extrem schwer, bis das ernüchternde 2:1 (0:0) feststand. Thomas Müller und Joker Max Kruse sicherten mit ihren Treffern die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

Die Begegnung gestern Abend im Kühlschrank Red-Bull-Arena Leipzig war ein Spiegelbild des Spiels wenige Tage vorher in Dublin gegen Irland. Das Team von Trainer Joachim Löw war zeitweise drückend überlegen, doch das Runde wollte zunächst partout nicht ins Eckige. Insbesondere Marco Reus brachte es fertig, drei hochkarätige Torchancen fast schon in Masse zu vergeben. Bezeichnend für sein Unvermögen vor dem gegnerischen Tor war die Szene in der 33. Minute, als er den Ball allein vor Torhüter Nukri Rivishvili in Richtung Wolken schoss.

"Wir haben vor dem gegnerischen Tor nicht mehr die Effizienz wie noch bei der WM. Das ist eine Sache der Konzentration", hatte Löw seinen Spieler mit auf den Weg gegeben. Doch die Ansprache zeigte keine Wirkung. Im Gegenteil, mit jeder versiebten Gelegenheit wurden Nervosität und Frust im Lager des Weltmeisters immer größer.

Und wie am Donnerstag wäre dem Gegner fast der "Lucky Punch" gelungen. Bei einem Schuss von Tornike Okriashvili nach einem Konter musste Torhüter Manuel Neuer (29. Minute) sein ganzes Können aufbieten, um das 0:1 gegen die Georgier zu vermeiden.

Zum selben Zeitpunkt stand es im Parallelspiel Polen - Irland 1:1. Die Gefahr, bei einer deutschen Niederlage als Gruppendritter in die Relegationsspiele gehen zu müssen, schwebte lange über der Arena. Nicht nur der niedrigen Temperaturen wegen war Zittern angesagt.

Bezeichnenderweise war es ein Strafstoß - Jabas Kankava hatte Mesut Özil von den Beinen geholt - der zur Führung herhalten musste. Thomas Müller (50.) verwandelte sicher zum 1:0. Doch statt zum Türöffner wurde dieser Treffer zum Bumerang. Drei Minuten später machte Kankava seinen Fehler mit einem Volleyschuss zum 1:1 wieder wett. Löw und die Leipziger Kulisse waren konsterniert, Tornike Okriaschvili hatte gar die 2:1-Gästeführung auf dem Fuß (59.). Doch wie die Georgier hatte auch Löw einen Joker zur Hand. Der gerade eingewechselte Max Kruse sorgte in der 79. Minute mit einer Direktabnahme für den Sieg. Die DFB-Elf hingegen tat sich gegen die vielbeinige Gästeabwehr schwer und zitterte sich nach Frankreich durch.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

12.10.2015, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 
Video-News: Fußball
Diese Funktion wurde deaktiviert.

Um das neue Messenger-Widget zu nutzen, besuchen Sie bitte tagblatt.de/whatsapp.
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Schwitzkasten-Fußball-Elf der Woche Wieder mal die Baurs
Fußball-Landesliga | Die Nachlese Wahnsinniger Sieg zur Premiere
Schwitzkasten
Schwitzkasten

Ob die weltweit wohl meistgesehene Tipp-Runde für die Fußball-Landesliga oder die beliebte "Elf der Woche" - für solche Formate gibt es den "Schwitzkasten" der TAGBLATT-Sportredaktion.
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular