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Mord an Mädchen

Moskauer Kinderfrau soll krank sein

Eine Kinderfrau, die in Moskau ein ihr anvertrautes Mädchen ermordet hat und mit dessen abgetrenntem Kopf durch die Gegend lief, ist nach Überzeugung der Ermittler schizophren.

04.03.2016
  • AFP

Moskau. Bei Gultschechra B. (38) sei schon "vor langem Schizophrenie" festgestellt worden, erklärte das nationale Investigativkomitee, das direkt an Präsident Wladimir Putin berichtet.

Kurz zuvor war im Internet ein Video aufgetaucht, das offenbar die Kinderfrau zeigt, wie sie den Mord als "Rache" für Putins Eingreifen im Syrienkrieg bezeichnet. "Putin bombt. Bomben von Flugzeugen. Warum bombardiert Ihr Muslime? (. . .) Sie wollen auch leben", sagt die aus Usbekistan stammende Frau weiter, die nach eigenen Angaben selbst drei Kinder hat.

Auch der Vater der Frau erklärte, sie habe seit langem psychische Probleme. Seine Tochter sei 2002 in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden. Nach zwei Wochen sei sie wieder entlassen worden, habe aber lange Zeit Medikamente nehmen müssen. Danach sei "alles wieder normal" geworden.

Am Mittwoch war B. erstmals vor Gericht erschienen und hatte einen verwirrten Eindruck hinterlassen. Sie habe getan, "was Allah mir befohlen hat", sagte sie beim Eintreffen im Gerichtsgebäude in Moskau. Sie äußerte sich unzusammenhängend in gebrochenem Russisch. Sobald die Kameraleute den Saal verlassen hatten, änderte sich ihr Verhalten, sie antwortete rasch und klar auf Fragen der Richter. Sie wurde in U-Haft genommen.

Gegen die Frau wird wegen Mordes ermittelt. Die Ermittler schlossen zunächst nicht aus, dass sie unter Drogeneinfluss handelte. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete dagegen unter Berufung auf Ermittler, die Frau sei von ihrem offenbar radikalislamischen tadschikischen Freund einer Gehirnwäsche unterzogen worden.

Die Frau hatte die vierjährige Nastja am Montag in der Wohnung von deren Eltern getötet und die Wohnung in Brand gesetzt. Anschließend lief sie in der Nähe eines U-Bahnhofs auf und ab und reckte den abgetrennten Kopf des Mädchens in die Höhe.

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04.03.2016, 08:30 Uhr
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