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Stuttgart

Mord in Asia-Restaurant: Beide Seiten lassen Urteil prüfen

Die juristische Aufarbeitung des Raubmords im Restaurant «Asien-Perle» vor rund zwei Jahren in Backnang geht weiter.

12.02.2018

Von dpa/lsw

Die Statue der Justitia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidiger der beiden jeweils zu lebenslanger Haft verurteilten mutmaßlichen Täter haben Revision gegen das Urteil vom 1. Februar eingelegt, wie das Landgericht Stuttgart am Montag mitteilte.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft begründete den Gang zum Bundesgerichtshof damit, dass im Urteil gegen die beiden einschlägig vorbestraften Männer nicht eine besondere Schwere der Schuld festgestellt wurde. Ohne diese ist eine Entlassung aus dem Gefängnis bei guter Führung nach 15 Jahren möglich. Ein Verteidiger hatte direkt nach dem Urteil angekündigt, Revision einzulegen. Er hatte auf eine Verurteilung wegen Raubes mit Todesfolge plädiert.

Die Seniorchefin der «Asien-Perle» war in der Nacht zum 4. März 2016 getötet worden. Die Täter sollen der Frau aufgelauert, sie niedergeschlagen, gefesselt und ihr unzählige Male gegen Kopf und Körper getreten haben. Etliche Rippen und das Brustbein gingen zu Bruch. Auch der Kopf wurde schwer verletzt. Mit einer nicht mehr genau feststellbaren Beute machten sich die Täter aus dem Staub.

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Erstellt:
12. Februar 2018, 15:00 Uhr
Aktualisiert:
12. Februar 2018, 14:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2018, 14:50 Uhr

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