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Mooswand in Stuttgart: Geringe Wirkung gegen Feinstaub
Eine Feinstaubmessanlage steht in Stuttgart vor einer Mooswand. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Mooswand in Stuttgart: Geringe Wirkung gegen Feinstaub

Moosblätter nehmen Feinstaub-Partikel als Nährstoffe auf - ob sie aber auch die gesundheitsschädliche Belastung durch Feinstaub senken, bleibt fraglich.

24.07.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. So lautet das erste Ergebnis eines Großversuchs, der im März 2017 in Stuttgart an einer Wand bei der Messstelle Neckartor startete. Bei dem Versuch ging es um die Frage, inwieweit verschiedene Arten von Moos Feinstaub binden können. «Wir wissen nun, dass das funktioniert. Welchen quantitativen Effekt die Moose auf die Feinstaub-Belastung haben, lässt sich jedoch aufgrund der vielen Randbedingungen nicht eindeutig belegen», sagte Peter Pätzold (Grüne), Dezernent für Städtebau und Umwelt, am Dienstag in Stuttgart.

«Wir konnten zwar eine leichte Wirkung feststellen, allerdings liegt diese in der Größenordnung der Abweichungen durch Messunsicherheiten», sagte Ulrich Vogt, Leiter des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart. Auch wisse man nicht, welche zusätzlichen Einflüsse - etwa Verkehrsaufkommen oder Wetter - zur Feinstaub-Belastung beigetragen haben. «In jedem Fall konnte kein Nachweis erbracht werden, dass die Mooswand eine reduzierende Wirkung auf die Stickoxid-Belastung habe», so Vogt.

Ein weiteres Problem ist der Erhalt der Pflanzen. Zu diesem Ergebnis kam das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart, das biologische Untersuchungen an der Mooswand vornahm. «In urbanen Umgebungen, wie stark befahrenen Straßen, ist es sehr schwierig, Moose vital zu halten», sagte Sonja Thielen, zuständige Mitarbeiterin des Museums. Vor allem müsste man die Pflanze feucht halten - besonders während der Trockenperioden im Sommer. Die Endergebnisse der Untersuchungen wird das Amt für Umweltschutz im Herbst vorstellen.

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24.07.2018, 18:21 Uhr | geändert: 24.07.2018, 17:40 Uhr
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