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Hightech-Strategie

Mittelstand: Anreize für die Forschung

Die Bundesregierung will mit steuerlicher Förderung mehr Ausgaben für Innovationen erreichen.

30.03.2017

Von BIANCA FRIESS

Berlin. Die Bundesregierung will kleine und mittlere Unternehmen stärker in innovative Forschung einbinden. Das zeigt der Bericht über die neue Hightech-Strategie, den Bundesforschungsministerin Johanna Wanka gestern vorgestellt hat. Neben einer Projektförderung soll darum auch eine steuerliche Forschungsförderung eingeführt werden. Wie genau diese aussehen wird, ist noch unklar: „Da gibt es noch viel zu überlegen“, sagt Wanka. Es gebe aber die Idee, dass Betriebe sowohl Personalkosten als auch etwa Ausgaben für Kooperationen mit Hochschulen steuerlich absetzen können.

Insgesamt will Deutschland für Forschung und Entwicklung mehr Geld ausgeben. Bis 2025 sollen die Ausgaben von 3,0 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesteigert werden. In der nächsten Legislaturperiode würde das zusätzliche Kosten von rund 3,7 Mrd. EUR für den Bundeshaushalt bedeuten. Schon in den vergangenen zehn Jahren ist der Forschungsetat um 60 Prozent gewachsen: Bund und Wirtschaft haben 2015 mehr als 90 Mrd. EUR in Innovation investiert. Dabei liegt der Fokus auf den Bereichen digitale Wirtschaft und Gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften und Energie, innovative Arbeitswelt, gesundes Leben, intelligente Mobilität und zivile Sicherheit. „Unser Innovationsbegriff ist breit gefächert, große Schwerpunkte sind auch soziale und gesellschaftliche Innovationen“, sagt Wanka. Die Hightech-Strategie wurde erstmals 2006 vorgestellt. bf

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Erstellt:
30. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
30. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. März 2017, 06:00 Uhr

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