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Russland - USA

Mit gemischten Gefühlen

Russland wartet auf den von Donald Trump angekündigten Militärschlag gegen Syrien mit gemischten Gefühlen.

12.04.2018

Von STEFAN SCHOLL

Während Propaganda-Medien schon in Kriegs- und Siegesphantasien schwelgen, gibt sich der Kreml zurückhaltend. „Man möchte hoffen, dass alle Seiten Schritte vermeiden“, sagte Präsidentensprecher Dmitri Beskow, „die die schon so angespannte Lage in der Region stark destabilisieren.“

Alexander Sasypkin, der russische Botschafter im Libanon, zeigt sich gegenüber ausländischen Medien aggressiver: Russland werde das umsetzen, was sein Präsident zu jeder Aggression der USA gegen Syrien erklärt hat: „Indem es amerikanische Raketen abschießt und die Quellen des Feuers attackiert.“

Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerasimow angekündigt, falls russische Soldaten in Syrien in Bedrohung gerieten, werde man nicht nur auf die feindlichen Raketen sondern auch auf ihre Träger, also US-Kriegsschiffe oder Flugzeuge feuern.

Die meisten russischen Experten sind sich einig, dass die Grenzen der Orte, an denen russische Militärs stationiert sind, jene rote Linie darstellen, deren Überschreiten durch die Amerikaner und ihre Verbündeten einen russischen Gegenschlag auslösten.

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Erstellt:
12. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. April 2018, 06:00 Uhr

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