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EZB

Mit allen Mitteln das Wachstum ankurbeln

Die Europäische Zentralbank (EZB) kämpft gegen ein Auseinanderbrechen des gemeinsamen Währungsraums. Dies sind ihre Instrumente:

11.03.2016
  • DPA/HES

Zinssenkungen Seit der Verschärfung der Schuldenkrise ab 2011 drehte die EZB kräftig an der Zinsschraube. Zuletzt lag der Leitzins bei 0,05 Prozent. Das hilft den Geschäftsbanken. Denn der Leitzins ist der Zins, den sie für Zentralbankgeld bezahlen müssen.

Strafzinsen Alle Banken haben bei der EZB ein Girokonto, auf dem ihr überschüssiges Geld liegt. Dafür gibt es in der Regel Haben-Zinsen. Strafzinsen sind negative Zinsen: Die Banken bezahlen dafür, dass sie ihr Geld bunkern. Das soll sie dazu bewegen, es lieber als Kredite an Firmen und Verbraucher zu verleihen.

Geldspritzen Ende 2011/Anfang 2012 unterstützte die EZB die Banken mit Notkrediten (LTRO) im Volumen von 1 Billion EUR. Die Kredite wurden zu Mini-Zinsen und für drei Jahre gewährt. 2014 folgten weitere Notkredite, allerdings diesmal in deutlich geringerem Umfang.

Kauf von Kreditpaketen Seit 2014 kauft die EZB Pfandbriefe (Covered Bonds) und gebündelte Kreditverbriefungen (ABS). Auch das soll Geschäftsbanken Freiräume für Kreditvergabe verschaffen.

Kauf von Staatsanleihen Neben dem Leitzins das wichtigste, aber auch umstrittenste Instrument. Im Mai 2010 begann die EZB erstmals mit dem Kauf von Staatsanleihen. Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen der Staaten; damit nehmen Staaten Kredite am Kapitalmarkt auf. Der Kauf von Staatsanleihen senkt die Zinsen, welche die Staaten für ihre Kredite bezahlen müssen. 2012 sagte Draghi, die EZB werde notfalls unbegrenzt Anleihen von Krisenstaaten kaufen. Das beendete - zumindest kurzfristig - die Spekulation auf die Zahlungsunfähigkeit der Krisenstaaten.

Quantitative Lockerung (QE) Dabei druckt sich die Zentralbank quasi selbst Geld und kauft damit Staatsanleihen. 60 Mrd. EUR pro Monat werden seit einem Jahr in den Markt gepumpt, insgesamt 1,5 Billionen EUR bis mindestens März 2017. Auch das soll die Konjunktur stärker ankurbeln.

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11.03.2016, 08:30 Uhr
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