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Gemeinderat bewilligt zusätzliche Stelle

Mit Volldampf Richtung Regionalstadtbahn

Regionalstadtbahn, Scheibengipfeltunnel, City Nord – die Verkehrsentwicklung verändern sich rasant. Um das nötige Fachwissen zu erhalten, hat der Gemeinderat eine zusätzliche Stelle geschaffen.

27.10.2011

Von uschi kurz

Reutlingen. Um die Reutlinger Interessen bei der Planung der Regionalstadtbahn besser wahrnehmen zu können, hatte die SPD-Fraktion die Schaffung der zusätzlichen Stelle beantragt und dabei Unterstützung von der Verwaltung bekommen. Im Zusammenhang mit Lärmschutz und Luftreinhaltung, so Baubürgermeisterin Ulrike Hotz am Dienstag im Gemeinderat, seien auch die Anforderungen an den Verkehrsentwicklungsplan gestiegen. „Wir brauchen jemanden, der sich da auskennt.“

„Die Regionalstadtbahn kommt und sie kommt dort zuerst, wo die Voraussetzungen geschaffen sind“, warb SPD-Fraktionschef Helmut Treutlein für die zusätzliche Fachkompetenz: „Wir stehen im Wettbewerb in der Region. Reutlingen muss vorne dabei sein.“ Selbstverständlich brauche man dafür „woman- oder manpower“, argumentierte auch FWV-Stadtrat Jürgen Fuchs für die Schaffung der zunächst auf fünf Jahre befristeten zusätzlichen Stelle.

Gabriele Janz registrierte für die Grünen-Fraktion erfreut, dass mittlerweile alle die Stadtbahn auf den Weg bringen wollten und signalisierte ebenso Zustimmung wie die FDP. Weil Tübingen in Sachen Stadtbahn „richtig Power mache“, so Hagen Kluck, müsse man auch in Reutlingen richtig Dampf machen. Letztlich waren alle Fraktionen der Auffassung, dass die Stadt diese überplanmäßige Ausgabe braucht. Mit Ausnahme der CDU, die grundsätzlich dagegen war, vor dem nächsten Haushalt zusätzliche Stellen zu schaffen und damit für Erstaunen sorgte. Zuvor hatte Rainer Löffler nämlich durchaus die Notwendigkeit eingeräumt, das fachgebundene Wissen zu beschaffen. Dafür, forderte er, solle man aber vorhandene Kapazitäten im Baudezernats nutzen und entsprechend umschichten.

„Da ist die Zitrone ausgepresst“, versicherte Hotz, dass dies gerade nicht möglich sei. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch verwies darauf, dass die Verwaltung mit Stellenforderungen immer äußerst vorsichtig sei. In diesem Falle könne man aber nicht aber nicht zuwarten. Was die Regionalstadtbahn betreffe, sei Reutlingen mit vorne dran. Damit das so bleibe, „brauchen wir jetzt diese Stelle“.

„Springen sie doch einfach mit auf den Zug auf“, versuchte SPD-Stadtrat Sebastian Weigle noch einmal vergebens, die Christdemokraten zum Mitmachen zu bewegen. Allein es war vergebens. Und so wurde die zusätzliche Stelle mit großer Mehrheit, aber gegen die Stimmen der CDU bewilligt.

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Erstellt:
27. Oktober 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Oktober 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2011, 12:00 Uhr

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