Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Gezieltere Kommunikation auch im Internet

Mit Nina über Notlagen informieren

Unwetter, Amokläufe, Terror: Kommunikation in Krisenzeiten wird immer wichtiger. Das Land wappnet sich mit einer App und stärkerer Präsenz im Netz.

02.08.2016
  • TOBIAS KNAACK

Ulm/Stuttgart. Baden-Württemberg rüstet sich für die Kommunikation bei Notlagen wie dem Amoklauf in München: Mit der App Nina (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) wird es ab September ein Warnsystem geben, das Handynutzer im Katastrophenfall informiert und auch generelle Tipps zu Verhaltensweisen gibt. Neu ist dieses Ansinnen nicht. Im Südwesten benutzt etwa der Kreis Böblingen bereits seit knapp drei Jahren ein ähnliches System: Katwarn. Es ist die gleiche App, die auch die Stadt München beim Amoklauf vor elf Tagen nutzte, um Bürger zu informieren. In Böblingen habe man die App bisher noch nicht benutzen müssen, sagt der stellvertretende Landrat Martin Wuttke. Aber es habe Probeläufe gegeben.

Die App setze zunächst auf Meldungen der Wetterdienste auf. Dort hefte man sich an, um bei etwaigen Notlagen wie Amokläufen oder Terrorangriffen individuell Meldungen absetzen zu können. Die Möglichkeit, eigene Informationen versenden zu können, sei das besondere an Katwarn, erklärt Wuttke – und der Grund, weshalb sich der Kreis damals für diese App entschieden habe. Nina habe man sich auch angeschaut, diese Möglichkeit „aber noch nicht erkennen können“.

Einen Wechsel schließt er aktuell aus, da man die derzeitigen Katwarn-Benutzer nur schwer „mit rübernehmen“ könne. Man beobachte die Entwicklung von Nina aber weiter, sagt Wuttke. Ohnehin seien beide Systeme eine Ergänzung.

Das sieht auch der Sprecher im Innenministerium, Rüdiger Felber so, der Katwarn als eher „regionales“, Nina als flächendeckendes System wertet. Theoretisch sei zu einem späteren Zeitpunkt denkbar, Nina auch regionaler – etwa in den zwölf Polizeipräsidien – einzusetzen.

Nina ist aber nur ein Teil der künftigen Kommunikationsstrategie des Innenministeriums. Seit gestern soll die Polizei in Baden-Württemberg auch präsenter sein bei Twitter und Facebook. Über die vergangenen drei Jahre habe man in den Präsidien Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und Konstanz sowie beim Landeskriminalamt ein Pilotprojekt laufen gehabt, sagt Felber. Daraus habe man nun Richtlinien entwickelt. Alle Polizeidienststellen sollen fortan über ihre Arbeit in den sozialen Medien informieren. Dann ist standardmäßig die Öffentlichkeitsarbeit für die Accounts zuständig.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

02.08.2016, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular