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Ergenzinger Liederkranz feierte zwei Tage lang sein Sommerfest

Mit Liedern gegen den Stress

Mit einem offenen Volksliedersingen auf dem Marktplatz begann der Ergenzinger Liederkranz sein diesjähriges Sommerfest.

20.07.2009
  • Fadwa Mohsen

<strong>Ergenzingen. </strong> Wie bei Gotthilf Fischer, nur etwas kleiner: Mit den drei Akkordeonisten Nobert Geis, Egon Prexl und August Kreuzberger begann am Samstagabend das Sommerfest. Um die traditionellen Volkslieder mitzusingen, darunter „Horch, was kommt von draußen rein“, „Jetzt kommen die lustigen Tage“, und „Das schönste Blümerl auf der Welt“, wurden Liederbücher an die Gäste ausgeteilt.

„Die meisten Volkslieder sind den älteren Gästen bereits bekannt“, erklärte Walter Weiß, Vorstand des Ergenzinger Chorvereins. „Für die jüngere Generation ist dieses Sommerfest weniger ansprechend“, meint Weiß, der nun seit 15 Jahren Chormitglied ist.

Dass viele Gäste daran Spaß haben, wird beim gemeinsamen Singen und Klatschen im Bierzelt deutlich. „Meine Freunde und ich sind jedes Jahr hier“, erzählt die Ergenzingerin Linda P., „es ist schön, dass alle beisammen sitzen und Lieder singen. Außerdem muss man den Chor unterstützen“, so die 68-Jährige. Vereinsmitglieder, sowie Freunde und Familienmitglieder des Chores kümmern sich um den Verkauf von Getränken und Essen, dessen Erlös hauptsächlich zur Finanzierung des Vereines beiträgt.

Gegen 20.30 Uhr betritt der 17-köpfige Männerchor die Bühne, der sich ein Mal pro Woche in der Grundschule in Ergenzingen zur Chorprobe trifft. Wie in jedem Jahr – das Sommerfest wurde heuer zum siebten Mal gefeiert – waren Gäste da: der Frauen- und Männerchor des Gesangvereins Liederkranz Walddorf aus Walddorfhäslach.

Den Liederkranz gibt es seit 1873, wobei sich der Frauenchor erst später entwickelte. „Die Mädchen aus dem Jugendchor wollten weiterhin Mitglieder bleiben“, erzählt Dorothee Fischer, die im Verein für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. „Somit hat sich aus dem Jugend- ein Frauenchor gebildet“. Ebenfalls dazu gehört ein Kinderchor, der jedoch aus zeitlichen Gründen bei dieser Veranstaltung nicht mitmachte.

Markus Geiger, Dirigent des Ergenzinger Vereins, begleitete die jeweils 30 Sänger und Sängerinnen bei ihren „Oldies but Goldies“ – Lieder zum Klavier. Unter anderem waren da die Klassiker „Über den Wolken“ von Reinhard Mey und Ralph Siegels „Sing ein Lied, wenn du mal traurig bist“ zu hören.

Schriftführer und Sänger des Liederkranzes Hans- Jürgen Decker weiß: „Es gibt nichts Schöneres, als ein Lied über Frauen und Berge zu singen und sich so dem Alltagsstress zu entziehen.“

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Mit Liedern gegen den Stress
Zum Auftakt wurden Gesangbücher ausgeteilt. August Kreuzberger, Norbert Geis und Egon Prexel (von links) begleiteten das offene Volksliedersingen auf dem Akkordeon. Bild: FrankeZum Auftakt wurden Gesangbücher ausgeteilt. August Kreuzberger, Norbert Geis und Egon Prexel (von links) begleiteten das offene Volksliedersingen auf dem Akkordeon. Bild: Franke

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20.07.2009, 12:00 Uhr
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