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Mit Humor gegen Hass
In seinen Youtube-Filmen greift Firas Alshater Themen wie Integration, Werte und Identität auf. Foto: epd

Mit Humor gegen Hass

Der Flüchtlings-Youtuber Firas Alshater sorgt mit Witz für Versöhnung und Integration. Auch die Politik interessiert sich mittlerweile für ihn.

06.08.2016
  • CHRISTINE XUÂN MÜLLER, EPD

Berlin. Er zählt derzeit zu Deutschlands bekanntesten Youtube-Stars. Mit humorvollen Videoclips will Firas Alshater zur Versöhnung von Flüchtlingsgegnern und -befürwortern anregen. Die Filme haben ihn 2016 in die Top Ten der deutschen Ausgabe des Videoportals katapultiert. Nun sorgt der in Berlin lebende syrische Filmemacher mit Vollbart, Piercings und neonfarbenen Ohrringen auch international für Aufmerksamkeit. Sein erster Clip der Serie „Zukar“ (arabisch: Zucker) mit dem Titel „Wer sind diese Deutschen?“ wurde seit der Veröffentlichung Anfang des Jahres millionenfach geklickt. In dem Video sammelt Firas Umarmungen von deutschen Mitbürgern. Den Film beendet er mit den Worten: „Ich habe gelernt, die Deutschen brauchen längere Zeit, aber dann sind sie nicht zu stoppen. Darum glaube ich, die Integration wird klappen – irgendwann!“

Aufgewachsen ist Firas Alshater in Damaskus, später war er in Homs aktiv und gehörte 2011 zu den Mit-Organisatoren der ersten Demonstrationen gegen das Assad-Regime. Als Filmemacher dokumentierte er die Entwicklung in Syrien, zeitweise war er in Haft. Seit Mai 2013 lebt der heute 25-Jährige als anerkannter Flüchtling in Berlin.

Jüngst kürte ihn das amerikanische „Time Magazine“ zu einem der „Next Generation Leaders“, also einer der künftig einflussreichen Persönlichkeiten. Mehrere Spitzenpolitiker würden Firas nun gerne mal die Hand schütteln, selbst US-Präsident Barack Obama soll angefragt haben. Und auch einige deutsche und internationale TV-Sender planen Sendungen mit ihm. Die öffentliche Aufmerksamkeit sieht Firas mit gemischten Gefühlen. „Ich bin kein Reporter und will auch nicht Politik machen“, sagt er. Er wolle er selbst bleiben und machen, was ihm Spaß macht - nämlich mit schmunzelndem Auge manche Klischees zwischen den Kulturen aus den Weg räumen.

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06.08.2016, 06:00 Uhr
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