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Rottenburg

Mit Drogen und Anabolika gehandelt

Ein Gefangener, seine Frau und ein Justizbeamter sollen im Rottenburger Gefängnis mit Drogen und Handys gehandelt haben.

24.03.2020

Von ST

Justizvollzugsanstalt Rottenburg, Tor Obere Gasse. Bild: Hans-Jörg Schweizer

Unter anderem wegen des Verdachts auf bandenmäßigen, unerlaubten Handel mit Betäubungsmittel und Verstoß gegen das Antidopinggesetz ermitteln die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Esslingen gegen einen 31-jährigen Häftling der Justizvollzugsanstalt Rottenburg, dessen Ehefrau, einen Angehörigen und einen Justizvollzugsbeamten. Wie die Polizei berichtet, wird dem Inhaftierten vorgeworfen, in der JVA mit Drogen und Mobiltelefonen gehandelt zu haben. Seine Angehörigen und der Justizbeamte sollen die Waren für den 31-Jährigen in die Haftanstalt geschmuggelt haben.

Weil der Beamte wohl für seine Beteiligung entlohnt wurde, wird gegen ihn auch wegen Verdachts der Bestechlichkeit ermittelt. Bei den Beschuldigten beschlagnahmte die Polizei rund 8600 Euro Bargeld. Bei dem inzwischen suspendierten Justizbeamten fanden die Ermittler zudem rund 1900 Tabletten, bei denen es sich wahrscheinlich um Anabolika handelt. Bis auf den ohnehin inhaftierten 31-Jährigen befinden sich alle Beschuldigten auf freiem Fuß.

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Erstellt:
24. März 2020, 21:02 Uhr
Aktualisiert:
24. März 2020, 21:02 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. März 2020, 21:02 Uhr

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