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Mit 3D-Domino den dritten Platz geholt
Der Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg Herbert Moser (ganz links), Artur Fischer und der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister (ganz rechts) überreichen Julien Jakob Hartung seinen Preis. Bild: Schütz
Tübinger Gymnasiast nahm mit seiner Erfindung beim Artur Fischer-Wettbewerb teil

Mit 3D-Domino den dritten Platz geholt

Der Tübinger Uhland-Schüler Julien Jakob Hartung belegte beim Artur Fischer-Erfinderpreis den dritten Platz. Seine Erfindung: neodymmagnetische Holzbausteine.

17.07.2009
  • Carina Hütter

<strong>Tübingen.</strong> „Ich habe nicht direkt mit einer Platzierung gerechnet“, sagt der Zwölfjährige Julien Jakob Hartung, “ich war sehr positiv überrascht.“ Der Siebtklässler ist Schüler am Uhland-Gymnasium und hatte zum ersten Mal beim Erfinderwettbewerb teilgenommen.

Auf die Idee neodymmagnetische Holzbausteine zu erfinden, kam Julien in den vergangenen Weihnachtsferien. Als er mit Lego- und Holzbausteinen spielte, hatte er einen Einfall: die Vorteile von Holz mit denen der Legosteine zu kombinieren. Das sollte mit Neodym-Magneten passieren, also mit besonders leistungsfähigen Magneten. Sie halten die Holzbausteine noch besser zusammen als gewöhnliche Legos. Das Ziel: „Bessere Gebilde als mit anderen Steinen zu bauen“, sagt Julien Hartung. Außerdem könne man diese Holzbausteine auch an Metallgegenständen befestigen. Dies probierte der Zwölfjährige gleich aus: Er befestigte Magnete an den Legos und brachte sie am Tischbein an.

Mutter Susann Hartung hatte vor zwei Jahren mit einem Spätzle-Shaker beim Artur Fischer-Erfinderpreis in der Kategorie „private Erfinder“ mitgemacht. Sie schlug Julien vor, dieses Jahr mit seiner Erfindung am Schülerwettbewerb in der Kategorie bis Klasse 7 teilzunehmen. Er hatte rund drei Monate Zeit, um alles vorzubereiten: die Prototypen der neodymmagnetischen Holzbausteine, ein großes Plakat samt Erklärung und einen ausführlichen Text.

Außerdem hat der Siebtklässler sich zusätzlich noch ein Spiel ausgedacht. Mit dem gleichen Prinzip können auch Dominospielsteine hergestellt werden, mit denen man „3D-Domino“ spielen kann. Die passenden Spielsteinhälften werden dabei nicht aneinander, sondern aufeinander gelegt – zum Beispiel die Fünf auf die Fünf. Die Punktemarkierungen werden durch die Magnete ersetzt, liegen stets oben und sind also sichtbar. Verlierer ist dann derjenige, bei dem die Domino-Konstruktion zuerst umfällt.

Für seine Erfindung bekam Julien Hartung bei der Preisverleihung vergangene Woche im Stuttgarter Haus der Wirtschaft eine Urkunde, ein Buch über die 100 berühmtesten Schwaben und einen Scheck im Wert von 750 Euro – überreicht von den Stiftern Artur Fischer und Herbert Moser, Geschäftsführer der Landesstiftung Baden-Württemberg. Auch Wirtschaftsminister Ernst Pfister gratulierte ihm zum dritten Platz. Lob hat Julien für den Sieger aus Villingen-Schwenningen übrig, der einen speziellen Kletterschuh mit starken Hafteigenschaften entwickelt hat: „Der erste Platz hat mich sehr beeindruckt, und der Erfinder hat es verdient zu gewinnen.“

Der Artur Fischer-Erfinderpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Julien Hartung überlegt schon eifrig, mit welcher Erfindung er das nächste Mal teilnehmen könnte.

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17.07.2009, 12:00 Uhr
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